Reitturnier Lilienthal Die Sorge vor der Lautstärke

Der RV Lilienthal veranstaltet sein Dressurturnier in der Halle am Roschenhof. Bereits seit drei Jahren tragen die Lilienthaler die Dressur und das Springen an verschiedenen Terminen aus.
19.04.2018, 17:46
Lesedauer: 2 Min
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Von KARSTEN HOLLMANN

Lilienthal. Der RV Lilienthal veranstaltet am Wochenende sein Dressurturnier in der Halle am Roschenhof in Lilienthal. Bereits seit drei Jahren tragen die Lilienthaler die Dressur und das Springen an zwei verschiedenen Terminen aus. Das Springturnier findet dann wieder im Juli statt. Beim Dressurturnier stellt eine Dressurprüfung der Klasse M am Sonnabend um 16 Uhr ein großes Highlight dar.

Für diese Prüfung hat auch Mareike Dehlwes vom RV Lilienthal genannt. Sie möchte auf ihrem Pferd Gracy Lou starten. Vom benachbarten RV St. Jürgen sind zudem Renate Osmers, Angela Brüning-Richter sowie Kim Charlotte Riecke mit von der Partie. Ebenfalls einen kurzen Anfahrtsweg hat Alina Kauert vom RC Wümme aus Borgfeld. Auch der RFV Pennigbütel ist hier mit Kerstin Meyer-Malsfey, Larena Muschalla, Jo-Philis Gerasch und Alanah Kuball gut vertreten. Zudem haben Martina Tietjen und Lena Gerkens von der RG Bahrenwinkel für die M-Dressur gemeldet. Maike Beuermann wird hier für den RV Scharmbeckstotel an den Start gehen. Insgesamt verzeichnen die Gastgeber 320 Nennungen für beide Tage. Für die M-Dressur haben immerhin 28 Paare aus Pferd und Reitern genannt.

Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr beginnen die Lilienthaler nun am Sonnabend bereits eine Stunde eher. Früher fertig sein werden die Wettkämpfe aber wohl nicht. „Es wird alles ein bisschen länger dauern“, erklärt Lilienthals Vorsitzende Cornelia Harbers. Angesichts des angekündigten Sonnenscheins für das Turnier hätte sie persönlich nichts dagegen gehabt, das Spektakel auch draußen zu veranstalten. „In die Entscheidung darüber, die Dressur vom Springen zu trennen und die Dressur in der Halle auszutragen, war ich noch nicht eingebunden“, verrät „Conny“ Harbers, die in ihr drittes Jahr als Vorsitzende des Vereins geht. Sie bedauere, dass die Halle den Zuschauern nur in einem begrenzten Maße Platz biete. Sie rechne stattdessen aber fest mit einem vollen „Stübchen“, in welchem auch die Bewirtung über die Bühne gehen wird.

Cornelia Harbers zeigt Verständnis dafür, dass die Dressurreiter ihre Wettbewerbe lieber in der Halle austragen: „Dressurpferde werden leichter nervös. Da reicht es schon aus, wenn irgendwo ein Trecker fährt.“ Sie hoffe, dass es nicht zu warm werde und das Publikum trotz schönem Wetter den Weg in die Lilienthaler Reithalle finde.

Für die E-Dressur am Sonntag um 13.15 Uhr plane sie fest mit dem Besuch vieler Angehöriger der Nachwuchsreiter.

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