TB Uphusen Die Stimmung ist gut - die Ergebnisse nicht

Uphusen. Mit viel Lob ist der TB Uphusen nach den ersten Partien in der Fußball-Oberliga für seine Spielweise überhäuft worden. Doch nun – nach sieben Spieltagen – sieht die Realität anders aus.
20.09.2013, 00:00
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Die Stimmung ist gut - die Ergebnisse nicht
Von Florian Cordes

Uphusen. Mit viel Lob ist der TB Uphusen nach den ersten Partien in der Fußball-Oberliga für seine Spielweise überhäuft worden. Doch nun – nach sieben Spieltagen – sieht die Realität anders aus: Der Aufsteiger wartet weiterhin auf den ersten Sieg. Doch für die Mannschafts-Verantwortlichen ist dies kein Grund nervös zu werden. Co-Trainer Sven Zavelberg glaubt an die Stärken des Teams, und dass die ersten Erfolge bald eingefahren werden.

„Wir wissen nicht mehr, was wir noch machen sollen.“ Diese Worte fand Sven Zavelberg, Co-Trainer des TB Uphusen, nach der Auswärtspartie beim VfL Oldenburg, die der Fußball-Oberligist mit 1:3 verlor. Der TBU wartet weiterhin auf den ersten Sieg. Von den bisherigen Spielen wurden vier verloren, drei Mal spielte der Aufsteiger Unentschieden, der vor allem zu Saisonbeginn für seine spielerische Anlage nicht von wenigen Menschen gelobt worden war.

Zavelbergs Worte klangen ein wenig nach Resignation. Fünf Tage nach der Niederlage an der Hunte revidiert der Co-Trainer seine Aussage. „Das kam falsch rüber. Gerade nach einem Spiel kommt so eine Aussage aus den Emotionen heraus“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Die aktuelle Situation innerhalb der Mannschaft von Trainer André Schmitz sehe ganz anders aus, versichert Zavelberg. „Wir wollen jetzt nicht schwarz sehen. Das Positive ist, dass die Mannschaft nicht aufgibt und weiterhin an sich glaubt. Wir wissen, dass wir großes Potenzial haben“, sagt Zavelberg voller Selbstbewusstsein. „Noch machen wir uns keine Sorgen.“ Zudem sei – trotz der aktuellen Erfolglosigkeit – die Stimmung in der Mannschaft sehr gut. „Alle Spieler unterstützen sich, sie feuern sich im Training gegenseitig an. Die Stimmung ist besser als es unser Tabellenplatz vermuten lässt“, meint Zavelberg.

Als negativen Punkt sieht der Co-Trainer jedoch, dass die Automatismen noch nicht so funktionieren, wie es sich das Trainergespann wünscht. Dass die Rotation im Team, die Schmitz und Zavelberg an den Tag legen, dabei eine Rolle spielen könnte, findet Zavelberg nicht: „Dass die Ergebnisse noch nicht stimmen, ist nicht an der Rotation festzumachen.“

Zum Rotieren sind die Uphuser auch im nächsten Spiel zu Hause gegen den I. SC Göttingen gezwungen (Anpfiff: Sonnabend um 15 Uhr). Denn die Personalsituation schaut nicht gerade rosig bei den Arenkampkickern aus: Mirko Duhn, Marco Wahlers und Sedat Yücel sind aus verschiedenen Gründen angeschlagen. Hinzu kommen noch die verletzten Ibrahima Bah und Benjamin Titz, Lucasz Chiosanski ist momentan in Amerika.

Dennoch ist sich Zavelberg sicher, dass gegen Göttingen der lang ersehnte und dringend notwendige Sieg gelingt. „Göttingen tritt als kompaktes Team auf. Eigentlich ist die Oberliga ziemlich ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen“, meint der Co-Trainer. Seine Mannschaft soll dagegen befreit aufspielen. „Auch wenn das in unserer Lage komisch klingt“, sagt Zavelberg. „Unsere Spieler wissen, worauf es gegen Göttingen ankommt und es wird einfach Zeit, dass wir endlich gewinnen“, so Zavelberg. „Vielleicht müssen wir einfach mal in Führung gehen und das Spiel dann über die Zeit bringen.“

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