TV Stuhr überwintert als Zweiter Die Torfabrik der Fußball-Kreisliga

Stuhr. Die Tormaschine läuft beim Fußball-Kreisligisten TV Stuhr auf Hochtouren. Mit 55 Treffern hat der aktuelle Tabellenzweite vier mehr zu verzeichnen als der einsame Tabellenführer SV Bruchhausen-Vilsen. Stuhr stellt den besten Angriff der Liga. Gute Voraussetzungen also für die Nordlichter der Klasse, um auch nach der Rückserie ganz vorne dabei zu sein.
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Von Sven Hermann

Stuhr. Die Tormaschine läuft beim Fußball-Kreisligisten TV Stuhr auf Hochtouren. Mit 55 Treffern hat der aktuelle Tabellenzweite vier mehr zu verzeichnen als der einsame Tabellenführer SV Bruchhausen-Vilsen. Stuhr stellt den besten Angriff der Liga. Gute Voraussetzungen also für die Nordlichter der Klasse, um auch nach der Rückserie ganz vorne dabei zu sein.

"Der zweite Tabellenplatz ist eine nette Momentaufnahme, mehr nicht. Uns steht noch eine schwere Rückrunde bevor. Das Ganze ist in dieser ausgeglichenen Liga wirklich eine spannende Geschichte", freut sich Stuhrs Coach Christian Meyer bereits auf die zweite Spielhälfte, die für sein Team mit einem megaschweren Auftaktprogramm beginnt. Die ersten vier Gegner heißen TuS Wagenfeld, der aktuelle Tabellendritte SV Heiligenfelde, Ligaprimus SV Bruchhausen-Vilsen und TuS Sulingen.

"Das sind natürlich echte Standortbestimmungen. Da wird sich gleich zeigen, wie es um unsere Form bestellt ist", sagt Meyer. Bange ist dem 30-Jährigen, der den TVS in der Sommerpause für Holger Zander übernahm, allerdings nicht. "Ende Januar ist bei uns Trainingsauftakt. Wir werden uns intensiv auf den Rückrundenstart vorbereiten. Unser Kunstrasenplatz kommt uns dabei sehr entgegen. Wir haben bereits drei Testspiele abgeschlossen, um an der Feinabstimmung zu basteln", verrät der Coach. Gegner werden der Bremer Bezirksligist TuS Komet Arsten, A-Kreisligist TuS Varrel sowie der FC Hude aus der Kreisliga Oldenburg-Land sein.

Optimieren möchte Meyer die Defensivarbeit seiner Elf. 55 eigene Treffer sind - wie bereits erwähnt - ein Spitzenwert. 32 Gegentreffer sind jedoch eher ein Wert aus dem unteren Drittel. Dennoch ist der Stuhrer Trainer nicht wirklich unzufrieden mit seiner Defensivabteilung, deswegen relativiert er: "Wir sind nun mal stark offensiv ausgerichtet, da kassiert man schon mal das ein oder andere Gegentor. Wir wollen uns unserer Stärke nicht berauben." Meyer fordert weiterhin den Vorwärtsgang von seinen Mannen.

Auf den 23-jährigen Angreifer Florian Steib-Golles kann der ehrgeizige Coach dabei nicht mehr zurückgreifen. Aufgrund seines Studiums und Nebenjobs musste er jetzt mit Ende der Halbserie passen. Dafür kehrte Mittelfeldakteur Timo Lemcke vom A-Junioren-Regionalligisten FC Oberneuland zurück. "Timo soll zwar zunächst bei den A-Junioren spielen, ist aber im Notfall eine weitere Option für uns", sagte Meyer.

Das Vertrauen des Trainers in seinen aktuellen Kader ist ohnehin groß. "Ich habe vor dem Saisonstart sechs A-Junioren neu eingebaut und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Daher haben wir jetzt auch keine Verstärkungen gesucht", berichtet Meyer. Neben seinem Paradeangriff sieht er noch andere positive Überraschungen in der neuformierten Mannschaft. "Auch mein Dauerbrenner Tobias Peters als linker Verteidiger und mein Kapitän Janik Troue in der Innenverteidigung konnten mich mit ihren konstant guten Leistungen überzeugen. Mit Adrian Herrmann, Morten Horstmann (beide defensives Mittelfeld) und meinem Routinier Karlos Yacoub sind wir zudem zentral sehr gut aufgestellt", lobte Meyer das Gesamtkollektiv.

Stürmer Philipp Schröer, der in seinen insgesamt acht Einsätzen neun Treffer erzielte, steht den Stuhrern aufgrund seines Studiums an der Sporthochschule in Köln nur noch im März zur Verfügung. Doch im Angriff haben die Stuhrer ja bekanntlich die wenigsten Probleme . . .

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