Blumenthaler SV verpasst nach der SAV nun auch Titelanwärter FC Oberneuland einen empfindlichen Dämpfer Die Überraschungsmannschaft

Blumenthal. Die Saison in der Fußball-Bremen-Liga ist zwar gerade erste zwei Spieltage alt, hat aber bereits eine Überraschungsmannschaft - den Blumenthaler SV. Nach dem 3:2-Auftaktcoup gegen die in der Spitzengruppe zu erwartende SG Aumund-Vegesack gelang nun ein 1:1-Remis beim Meisterschaftsfavoriten FC Oberneuland (wie berichtet). Vier Bigpoints für den BSV.
29.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jens Pillnick

Blumenthal. Die Saison in der Fußball-Bremen-Liga ist zwar gerade erste zwei Spieltage alt, hat aber bereits eine Überraschungsmannschaft - den Blumenthaler SV. Nach dem 3:2-Auftaktcoup gegen die in der Spitzengruppe zu erwartende SG Aumund-Vegesack gelang nun ein 1:1-Remis beim Meisterschaftsfavoriten FC Oberneuland (wie berichtet). Vier Bigpoints für den BSV.

Einen BSV, bei dem so vieles anders ist als im Vorjahr. Michael Müller ist neu auf der Trainerbank, die erste Elf nochmals verjüngt worden und Spieler wie der abgewanderte Torjäger Daniel Gaese (Bremer SV) und Ex-Profi Sören Seidel (Oberneuland) sowie der Langzeitverletzte Sven Landwehr müssen ersetzt werden. Und so überrascht die Mannschaft letztlich auch ihren Trainer. "Ich konnte es kaum glauben", wunderte sich Michael Müller, längst zu Hause angekommen, über das Unentschieden am Vinnenweg und nahm das Schulterklopfen der zahlreich mitgereisten Anhänger vor Ort sowie später im Gästebuch der BSV-Homepage genussvoll zur Kenntnis. "Das geht nur über eine gute Zusammenarbeit", lobte er die Mannschaft für eine läuferisch, kämpferisch und taktisch starke Leistung, die dazu führte, dass der FC Oberneuland seine spielerische Klasse nur bis zum Strafraum zeigen konnte. "Spielstark, aber noch kein Team", urteilte Michael Müller über einen FC Oberneuland, bei

dem ihm der Ex-Blumenthaler Sören Seidel am besten gefallen hatte. "Wenn wir ihn noch hätten, könnten wir über ganz andere Sachen sprechen", sieht Müller das Mitwirken eines erfahrenen Führungsspielers als notwendig an, um höhere Ziele anzustreben.

Aber Müller weiß eben auch, dass er junge, talentierte und hungrige Spieler hat, mit denen sich einiges bewegen lässt. Als Beispiele gegen den FCO führte er den quirligen Stürmer Tim Pendzich, an dem auch der zum Ausgleich führende Foulelfmeter (Ibrahim Fidan) verursacht wurde, den mehr und mehr zum Stamm zählenden A-Junioren Ali Dag und den neu dazugekommenen A-Junioren Ahmed Eren (Müller: "Ein starker Sechser") an.

Mit diesem sensationellen Start hat der Blumenthaler SV die Messlatte natürlich höher gelegt. "Jetzt wird man sehen, was er wert ist", ist Michael Müller nun auf die von der Papierform her lösbaren Aufgaben gegen den SV Türkspor und den Habenhauser FV gespannt. Vom befürchteten und keineswegs abwegig klingenden Auftakt ohne Punkte aus den ersten drei Begegnungen wird ja schon seit dem Derby nicht mehr gesprochen - beim Blumenthaler SV darf vielmehr darauf gehofft werden, noch länger die Überraschungsmannschaft der Liga zu sein.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+