Fußball-Kreisliga Osterholz

Diesmal einen Abschuss verhindert

Drei Tage zuvor hatte es eine 1:10-Packung gegen Bornreihe II gegeben, beim TSV Dannenberg verlor der SV Komet Pennigbüttel II erneut, konnte aber eine Wiederholung des „Black Thursday“ vermeiden.
26.11.2018, 17:08
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Von reiner tienken
Diesmal einen Abschuss verhindert

Patrick Schriefer (rechts im Laufduell mit Lukas Versen im Spiel gegen Löhnhorst) sicherte mit Dannenberg einen 2:0-Sieg.

Thomas Müller

Dannenberg. Der Papierform trug der TSV Dannenberg in der Fußball-Kreisliga Osterholz auf dem grünen Rasen mit dem 2:0 (2:0)-Favoritensieg gegen den SV Komet Pennigbüttel II Rechnung. Sebastian Schriefer und Tim Rohlfs stellten die beiden Treffer für die Elf um Kapitän Patrick Schriefer sicher. Die Komet-Reserve blieb bei ihren Offensivbemühungen weitgehend harmlos.

Gäste-Trainer Gürkan Ertas hatte seiner Mannschaft ohnehin nach dem „Black Thursday“ mit der 1:10-Klatsche gegen SV Blau-Weiß Bornreihe II eine Defensivtaktik verordnet. Mit Nico Kulanek, Andreas Krohn (beide verletzt) und Gerrit Wagener (gesperrt) fehlten dem Reserveteam drei etatmäßige Angreifer. „Die Pennigbütteler haben schön die Räume zugemacht, aber keine Torgefahr ausgestrahlt“, bemerkte TSV-Trainer Kai Schnur. Zumindest zweimal fanden die Grün-Weißen doch eine Lücke vor.

Julian Ambrosi leitete mit einem tollen Zuspiel in die Schnittstelle der Gäste-Verteidigung die Führung ein. Sebastian Schriefer schlug nach der Balleroberung noch einen Haken, ehe er kaltblütig zum 1:0 vollendete (20.). Aljoscha Miesner bereitete das 2:0 mustergültig vor. Der TSV-Youngster legte nach einem Lauf bis zur Grundlinie klug in den Rücken der Komet-Abwehr auf den Torschützen Tim Rohlfs ab (36.). Bei weiteren Torgelegenheiten stellten sich die Hausherren wenig clever im Abschluss an. „Wir hätten zur Halbzeit schon höher führen können“, entgegnete Kai Schnur.

„Das war auf jeden Fall eine Leistungssteigerung“, hatte Komet-Coach Gürkan Ertas mehr Engagement bei den Lila-Weißen gegenüber dem vorherigen Heimdebakel ausgemacht. Lars Meyer gefiel als Sechser. Bernd Rotthege war als Innenverteidiger eine Bank. Daniel Busch mühte sich als einzige Komet-Spitze redlich. „Er hat das ganz gut gemacht“, befand Gürkan Ertas. Ruven Voß verbrachte als TSV-Torwart einen ruhigen Nachmittag. Die Pennigbütteler legten sich nach dem Seitenwechsel mehr ins Zeug, ohne allerdings noch am Erfolg der Platzherren rütteln zu können.

Mit höherer Verteidigung und frühem Pressing hielt die Komet-Reserve den Gastgeber vom eigenen Tor fern. Der TSV schaltete eher in den Verwaltungsmodus um. „Das Spiel plätscherte in der zweiten Halbzeit so dahin. Wir waren nicht mehr so druckvoll“, verwies Kai Schnur auf einen Substanzverlust der Grün-Weißen. Patrick Manig stand nach langer Verletzungspause (Außenbandriss) erstmalig wieder im Kader. „Wir haben die langen Bälle aufhalten können“, nahm Komet-Trainer Gürkan Ertas mit Zufriedenheit zur Kenntnis, dass das Kellerkind nach Wiederbeginn voll dagegen hielt. Schiedsrichter Marcus Nettelmann (SV Grün-Weiß Beckedorf) musste nach mehreren Absagen in der betont fairen Begegnung übrigens ganz ohne etatmäßige Assistenten auskommen. „Er hat das Spiel gut und souverän über die Bühne bekommen“, lobte Kai Schnur den Referee.

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