Kirschning und Werner führen TSV zum 34:22 über HSG Grüppenbühren II / Delmenhorst tritt nicht an Disziplinierte Ganderkeseer dominieren Derby

Delmenhorst. Einen glanzvollen 34:22 (14:12)-Derbysieg feierten die Weser-Ems-Liga-Handballer des TSV Ganderkesee bei der Reserve der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Den ersten Saisonsieg konnte die HSG Harpstedt/Wildeshausen verbuchen, die bei der SG STV/VfL Wilhelmshaven mit 31:25 (11:10) gewann. Ihr Punktspiel beim Wilhelmshavener HV II musste die HSG Delmenhorst II aus Personalgründen absagen.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Einen glanzvollen 34:22 (14:12)-Derbysieg feierten die Weser-Ems-Liga-Handballer des TSV Ganderkesee bei der Reserve der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Den ersten Saisonsieg konnte die HSG Harpstedt/Wildeshausen verbuchen, die bei der SG STV/VfL Wilhelmshaven mit 31:25 (11:10) gewann. Ihr Punktspiel beim Wilhelmshavener HV II musste die HSG Delmenhorst II aus Personalgründen absagen.

HSG Grüppenbühren II - TSV Ganderkesee 22:34 (12:14): Während der TSV Ganderkesee nach der bislang besten Saisonleistung den weiteren Aufgaben positiv entgegensehen kann, haben die HSG-Akteure nach dieser Partie einiges aufzuarbeiten. Angefangen von ihrem Angriffsspiel, wo aus 60 Angriffen nur 22 Tore heraussprangen, über ihre selbst verursachten unnötigen Zeitstrafen bis zum taktischen Ver-halten zum Gegner. Die Vorgaben vom Trainergespann wurden nämlich nach 34 Minuten gänzlich vernachlässigt. Mit allen diesen Angelegenheiten brauchen sich TSV-Coach Marc Voßhans und Olaf Wiegmann nicht auseinanderzusetzen. Ihre Männer spielten diszipliniert, traten als Mannschaften geschlossen auf und hatten mit dem überragend haltenden Andreas Kirschning und den an Wurfqualität nicht zu überbietenden Nils Werner die Topleute in ihren Reihen. Das Derby begann spannend und ausgeglichen. Beide Teams zeigten kämpferische Qualitäten und boten spielerische Akzente. Die Deckungsreihen machten

den Offensivkräften das Leben nicht einfach und nach dem 4:4 hieß es kurz vor der Pause 10:10. Das 14:12 für den TSV Ganderkesee war dann glücklich, aber nicht unverdient.

Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gastgeber schnell zum 14:14 ausgleichen. Danach ging es für die HSG nur noch bergab. Zunächst kassierte man fünf Tore in Folge, dann sahen zunächst Matthias Wette nach der dritten Zeitstrafe und wenig später Sven Jüchter den roten Karton. Die Mannschaft verfiel in alle Einzelteile. Keiner übernahm Verantwortung und die Körpersprache ging auf null runter. Ein Freudentag für den TSV, denn der konnte nun schalten und walten wie er wollte und seine Führung in die Höhe schrauben. Mit dieser Leistung sind die Ganderkeseer auf dem besten Wege, sich in der Tabelle weiter nach vorn zu arbeiten. Die HSG Grüp-penbühren/Bookholzberg II wird sich, sollte diese Leistung keine Eintagsfliege gewesen sein, mit dem Kampf um den Klassenerhalt auseinandersetzen müssen.

SG STV/VfL Wilhelmshaven - HSG Harpstedt/Wildeshausen 25:31 (10:11): Endlich hatte nun auch Uwe Lampe und sein Team einen Grund zum Feiern. Der erste Saisonsieg und auch noch in fremder Halle sind ein guter Grund. Die Gäste kamen von Beginn an gut ins Spiel. Mit ihrer stabilen Abwehr legten sie den Grundstein und die Chancenauswertung war im grünen Bereich. Die 11:10-Pausenführung konnte nach dem Wechsel auf zwei beziehungsweise drei Tore ausgebaut werden. Großen Anteil daran hatte Kevin Pintscher, der seine Torjägerqualitäten eindrucksvoll mit elf Toren unter Beweis stellte. In den letzten zehn Minuten ließ sich die HSG Harpstedt/Wildeshausen dann ihren Vorsprung nicht mehr wegnehmen. Im Gegenteil, die Führung konnte sogar auf sechs Tore ausgebaut werden.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+