Noch 3:2 gegen Grolland gewonnen DJK Blumenthal dreht Spitzenspiel

Blumenthal.Im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga hat die DJK Germania Blumenthal gegen den TSV Grolland einen 0:2-Rückstand gedreht und noch einen 3:2 (0:2)-Heimsieg errungen. Damit sind die Schützlinge von Trainer Torben Reiß mit nun 20 Zählern an Grolland (19 Punkte) vorbeigezogen und nehmen neuerdings den zweiten Tabellenplatz ein.
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Von Martin Prigge

Im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga hat die DJK Germania Blumenthal gegen den TSV Grolland einen 0:2-Rückstand gedreht und noch einen 3:2 (0:2)-Heimsieg errungen. Damit sind die Schützlinge von Trainer Torben Reiß mit nun 20 Zählern an Grolland (19 Punkte) vorbeigezogen und nehmen neuerdings den zweiten Tabellenplatz ein.

Zunächst hatte sich ein ganz anderes Endergebnis angedeutet, denn die erste Halbzeit gehörte eindeutig dem TSV Grolland. Die Gäste gingen in der 28. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß von Karim Jahjah auch in Führung. Scheinbar konsterniert, kassierten die Blumenthaler nur eine Minute später ein weiteres Tor. Sönke Voss nahm Blumenthals Firat Erkek den Ball ab und hämmerte ihn aus 30 Metern oben rechts zum 0:2 ins DJK-Tor.

„Wir müssen uns jetzt besinnen und Moral zeigen, um ein Debakel zu verhindern“, appellierte Reiß während der Halbzeitpause an seine Mannschaft. Tatsächlich bewirkte seine Pausenansprache etwas, denn nach dem Wechsel spielte sein Team wie ausgewechselt. Marcel Stöver konnte eine Ecke von Dennis Tanski verwerten und per Kopf auf 1:2 verkürzen (49.). Als Blumenthals Jendrick Seebeck im Strafraum gefoult wurde, deutete Schiedsrichter Eric Müller auf den Elfmeterpunkt. Firat Erkek verwandelte souverän zum 2:2 (56.). Grolland ging nun zunehmend fahrlässig mit seinen Torchancen um und schaffte es nicht mehr, den Blumenthaler Kasten ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Stattdessen landete der Ball ein drittes Mal im TSV-Tor – Arthur Schulz unterlief nach einem Missverständnis mit Torwart Ercan Vayvalako ein Eigentor (68.). In der Schlussphase sahen die 150 Zuschauer im Burgwallstadion einen offenen Schlagabtausch. Grollands Adrian Grüner erlebte den Abpfiff nicht mehr auf dem Platz mit. Er sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (87.). Freute sich Torben Reiß: „Wir haben unseren Zuschauern heute einiges geboten.“

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