Octagon Sport reist mit rund 40 Judoka zum Ritterhuder Hamme-Pokal / 450 Teilnehmer im Einsatz

DM sorgt für Unverständnis

Ritterhude (wk). Rund 450 Teilnehmer erwartet die TuSG Ritterhude im Rahmen der 19. Offenen Internationalen Judomeisterschaft der Jungen und Mädchen um den Hamme-Pokal in der Sporthalle des Schulzentrums Moormannskamp in Ritterhude.
15.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von WESER-KURIER

Rund 450 Teilnehmer erwartet die TuSG Ritterhude im Rahmen der 19. Offenen Internationalen Judomeisterschaft der Jungen und Mädchen um den Hamme-Pokal in der Sporthalle des Schulzentrums Moormannskamp in Ritterhude. Los geht es am heutigen Sonnabend um 9 Uhr mit den Wettbewerben für die Jungen der Jahrgänge U 12 bis U 18. Am morgigen Sonntag wird das Programm ebenfalls um 9 Uhr mit den Wettkämpfen für die Mädchen der Jahrgänge U 12 bis U 18 fortgesetzt.

Wenn der Deutsche Judobund nicht ausgerechnet für dieses Wochenende gleich zwei Deutsche Meisterschaften für den Nachwuchs angesetzt hätte, wären sicherlich noch einige Aktive mehr nach Ritterhude gekommen. „Das war ein Schuss gegen die Basis. Darüber wird noch zu sprechen sein“, ärgerte sich Turnierorganisator Bernard Lange.

Vor allem das Kontingent aus der Ritterhuder Partnerstadt Bad Belzig aus Brandenburg ist durch die parallel durchzuführenden Meisterschaften geschrumpft. „Sonst hatten wir immer um die 30 Starts dieser Mannschaft. Nun kommen gerade noch zehn Wettkämpfer“, berichtete Bernard Lange.

Für das internationale Flair sorgen unter anderem auch wieder die Judoka aus der niederländischen Partnerstadt Scheemda. Auch Oost Groningen stellt wieder zahlreiche Sportler. Hinzu kommt eine kleine Gruppe aus Dänemark. Aber es haben sich auch Aktive aus Kasachstan angekündigt. Der amtierende Vize-Weltmeister der Senioren, Marcus Utzat, gesellt sich wieder mit 30 Judoka vom JC Asahi Bremen hinzu. Auch Stefan Buben vom JC Villa Vital Bremen darf mit seinen Schützlingen natürlich nicht fehlen.

Dieser hatte in der Vergangenheit auch mal Wettkämpferinnen aus dem französischen Nationalkader dabei. „Wir haben die Frauen aber aus dem Programm genommen. Deren Wettkämpfe waren zwar spektakulär. Wegen zu weniger Teilnehmerinnen hat es uns aber letztlich nichts gebracht“, sagte Lange. Mit dem größten Aufgebot reist mal wieder Octagon Sport aus Lilienthal an. Octagon-Coach Frank Josuttis hat rund 40 Sportler angemeldet.

„Angesichts solcher Zahlen werde ich ein wenig neidisch. Dies erinnert mich an unsere guten Zeiten von vor 30, 40 Jahren, als wir noch selbst so erfolgreich waren“, erklärte Bernard Lange. TuSG-Coach Dirk Hagedorn bietet nun gerade mal vier bis fünf Judoka auf. „Unser Jugendbereich läuft nicht so, wie wir uns dies vorstellen“, räumte Lange ein.

Im Vorfeld haben sich bereits 400 Judoka angemeldet. „Da gerade die Bremer aber oft noch später hinzukommen, werden es bestimmt noch 50 Aktive mehr“, versicherte Bernard Lange. Die Nachwuchskräfte treten auf vier Wettkampfflächen gleichzeitig an. Dies erfordert natürlich auch eine große Anzahl an Kampfrichtern. Fünf dieser Richter nehmen den Weg aus den benachbarten Niederlanden auf sich. Als Turnierarzt steht wieder Arnim Koepke zur Verfügung.

Die Schirmherrin der Veranstaltung ist Ritterhudes Bürgermeisterin Susanne Geils. Die drei Erstplatzierten aller Klassen erhalten Urkunden und Medaillen. Die erfolgreichsten Vereine bei den Mädchen und den Jungen nehmen jeweils den Hamme-Pokal entgegen.

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