Fußball-Bezirkspokal: Der Kreisligist ist gegen den SV Atlas Delmenhorst zu nervös und verliert ohne eigene Chance mit 0:10 Dötlingen hat zu viel Respekt

Dötlingen. Der Trainer des TV Dötlingen, Georg Zimmermann, hatte vor dem Fußball-Bezirkspokalspiel gegen den SV Atlas Delmenhorst gesagt, dass er und seine Mannschaft aus solchen Partien etwas lernen möchten. Nach dem überdeutlichen 0:10 (0:6) am Mittwochabend brauchte der Coach allerdings etwas Zeit, bis ihm etwas Erlerntes einfiel: „Der Verlauf hat gezeigt, dass wir immer versuchen müssen, die Struktur beizubehalten – egal gegen wen wir antreten.
14.08.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Kim Patrick Puhlmann

Der Trainer des TV Dötlingen, Georg Zimmermann, hatte vor dem Fußball-Bezirkspokalspiel gegen den SV Atlas Delmenhorst gesagt, dass er und seine Mannschaft aus solchen Partien etwas lernen möchten. Nach dem überdeutlichen 0:10 (0:6) am Mittwochabend brauchte der Coach allerdings etwas Zeit, bis ihm etwas Erlerntes einfiel: „Der Verlauf hat gezeigt, dass wir immer versuchen müssen, die Struktur beizubehalten – egal gegen wen wir antreten.“ Denn genau das gelang dem Kreisligisten gegen den in allen Bereichen überlegenen Bezirksligisten nicht.

Vor 270 Zuschauern eröffnete Lars Scholz nach sechs Minuten den Torreigen – 1:0. „Meine Spieler hatten vor dem Gegner und so einer Kulisse vielleicht zu großen Respekt“, erklärte Zimmermann. Tatsächlich schafften es die Dötlinger während der gesamten 90 Minuten nicht, sich eine wirklich nennenswerte Chance herauszuspielen. Atlas’ Daniel Isailovic nutzte die Unkonzentriertheit in der Dötlinger Viererkette zum 2:0 (20.).

„Es wäre besser gewesen, wenn er in dieser Situation schneller herausgekommen wären“, berichtete Zimmermann und meinte damit seinen Keeper Hendrik Schulz, der aus fünf Metern Torentfernung das 0:3 durch Dominik Entelmann kassierte (24.). Anstatt einen Gang runter zu schalten, machten die Gäste weiterhin Druck. Iman Bi-Ria sorgte mit seinem Treffer in der 34. für das 4:0. Nach einem missglückten Querpass aus der Dötlinger Abwehr heraus war es wieder der iranische Torjäger, der richtig stand – 5:0 (44.). Noch vor dem Pausenpfiff markierte Bi-Ria mit seinem dritten Treffer des Tages das 6:0 (45.). „Bei so einem Halbzeitstand ist es schwierig, die Truppe zu motivieren. Ich habe der Mannschaft lediglich gesagt, dass sie leichte Fehler vermeiden sollten“, erinnerte sich Zimmermann.

Nach dem Wiederanpfiff schafften es die Gastgeber, sieben Minuten lang ohne Gegentor zu bleiben. Dann netzte Dominik Entelmann per Strafstoß zum 7:0 ein. Weitere elf Minuten später legte er mit dem 8:0 nach. Atlas-Trainer Jürgen Hahn wechselte durch. So durfte sich auch Daniel von Seggern in die Torschützenliste eintragen. In der 65. Minute traf der Delmenhorster mit der Rückennummer 15 zum 9:0.

Der Bezirksligist drängte nun auf ein zweistelliges Ergebnis – mit Erfolg. Der ebenfalls zuvor erst eingewechselte Zugang Maximilian Klatte traf zum 10:0 (70.). „Man kann verlieren.Ich habe schon vor der Partie mit vier bis fünf Gegentoren gerechnet“, sagte Zimmermann. „Aber zweistellig hätte ich vor dem Anpfiff nicht erwartet.“ Etwas Positives nahm der Coach dann doch noch mit: „Die Stimmung und die Gesänge der Atlas-Fans waren toll.“

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