Fußball-Leistungsliga: Hasberger Aufstiegsentscheidung vertagt - 1:3 Dötlinger einfach cleverer

Delmenhorst. Die Leistungsliga-Fußballer des TuS Hasbergen haben es verpasst, einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen. "Wir sind noch lange nicht durch. Das habe ich schon letzte Woche gesagt", lautete das Statement von Trainer David Rodewyk nach der 1:3-Heimniederlage gegen den TV Dötlingen. Dennoch dürfte die Entscheidung über den Auf- und damit Ausstieg aus der Leistungsliga lediglich vertagt worden sein. Der TuS hat noch immer zehn Zähler Vorsprung auf den Viertplatzierten Huntlosen.
10.05.2011, 05:00
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Von Robert Reuter

Delmenhorst. Die Leistungsliga-Fußballer des TuS Hasbergen haben es verpasst, einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen. "Wir sind noch lange nicht durch. Das habe ich schon letzte Woche gesagt", lautete das Statement von Trainer David Rodewyk nach der 1:3-Heimniederlage gegen den TV Dötlingen. Dennoch dürfte die Entscheidung über den Auf- und damit Ausstieg aus der Leistungsliga lediglich vertagt worden sein. Der TuS hat noch immer zehn Zähler Vorsprung auf den Viertplatzierten Huntlosen.

Gegen Dötlingen war Hasbergen das bessere, weil optisch klar überlegene Team. Insbesondere im ersten Durchgang hätten die Gastgeber in Front gehen müssen. Ein Kopfball (5.) und ein wuchtiger Weitschuss (21.) von Thomas Bornemann, eine Volleyabnahme Helge Dinkelas (7.) sowie zwei Hochkaräter für Carlo Ulbrich (26.) und Waldemar But (34.) dokumentieren das Übergewicht des TuS. Über die linke Seite (meist über Dinkela) brachten die Angriffe stets Gefahr. Tore sprangen aber nicht heraus. Hendrik Schulz im Gästetor machte einen guten Job und wurde kurz vor dem Pausenpfiff urplötzlich von einem Mitspieler belohnt. So netzte der emsige Gerrit Schüler nach einem feinen Konter überlegt zum Dötlinger 1:0 ein.

Die "Jungspunde" aus Dötlingen waren zu Beginn der zweiten Hälfte besser im Spiel, denn es dauerte eine Weile, bis sich die Delmenhorster erholten. Etwas Glück hatten sie jedoch, als Schiedsrichter Kilic ein Handspiel im Strafraum übersah (53.).

Als Schüler etwas später über rechts durchbrach und sein Schuss von Bonk im TuS-Tor abprallte, war Jörn Ehlers zur Stelle und markierte das 2:0. Der "gebrauchte Tag" aus Hasbergener Sicht schien perfekt, ehe Carlo Ulbrich mit einem fulminanten Distanzschuss den Anschluss besorgte (63.).

Hasbergen drückte jetzt, heraus sprang unter anderem ein Pfostentreffer durch But (69.). Am Schluss entschied Ehlers aber mit seinem zweiten Treffer die Partie (81.). "Wir waren heute clever", zog Gästecoach Matthias Lange nüchtern, aber positiv Bilanz. Seine junge Mannschaft spielt eine gute Runde. Für ganz oben fehlt es jedoch an der nötigen Konstanz.

Für Hasbergen indes wird es in den nächsten Wochen darum gehen, den Aufstieg in die Kreisliga unter Dach und Fach zu bringen.

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