3:1 – Lisa Ramdor blüht weiter auf

Doppelpack Nummer drei

Scharmbeckstotel. Lisa Ramdor ist ihrer Linie in der Fußball-Oberliga Niedersachsen West treu geblieben: Beim 3:1-Sieg ihres ATSV Scharmbeckstotel über den TuS Büppel erzielte die Mittelfeldspielerin ihren dritten Doppelpack in Folge. Die ehemalige Sechserin scheint mit ihrer neuen Rolle auf der Position hinter den Spitzen ihre Bestimmung gefunden zu haben.
08.10.2013, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Lisa Ramdor ist ihrer Linie in der Fußball-Oberliga Niedersachsen West treu geblieben: Beim 3:1-Sieg ihres ATSV Scharmbeckstotel über den TuS Büppel erzielte die Mittelfeldspielerin ihren dritten Doppelpack in Folge. Die ehemalige Sechserin scheint mit ihrer neuen Rolle auf der Position hinter den Spitzen ihre Bestimmung gefunden zu haben. „Vorher hatte Lisa ja eher mit Toren gegeizt“, sagte ATSV-Trainer Thomas Brüns. Dank des dritten Sieges in Serie festigten die Schwarz-Weißen ihren Platz im oberen Tabellendrittel.

Und noch eine weitere Serie hielt: Bereits zum dritten Mal in Folge führte der ATSV zur Pause mit drei Toren Vorsprung. Lisa Ramdor eröffnete den Torreigen nach sieben Minuten nach einer Vorlage von Jana Koehle von der rechten Seite. Xesjin Kousa hätte nach 18 Minuten auf 2:0 erhöhen können. Doch nachdem die Angreiferin Büppels Torfrau bereits ausgespielt hatte, rettete eine Verteidigerin auf der Torlinie. Da Kousa einen Tag zuvor schon in der zweiten Mannschaft ausgeholfen hatte, war bereits vor dem Match abgesprochen worden, dass sie kurz vor der Pause durch Julia Moß ersetzt werden sollte. Bevor Kousa ging, leitete sie aber noch das 2:0 von Ramdor ein (33.).

Auch Julia Moß trat danach sofort als Torvorbereiterin in Erscheinung. Sie setzte sich auf links herrlich durch und bediente anschließend Stefanie Raudisch. „Das war ein wunderschön herausgespieltes Tor“, schwärmte Thomas Brüns. Nach der Pause verhinderte nicht zuletzt auch das Aluminium einen Kantersieg der Gastgeberinnen. Sophia Reiß jagte den Ball zunächst an den Pfosten und anschließend per Freistoß an die Querlatte (55./60.). Auch Lisa Ramdor machte später noch Bekanntschaft mit dem rechten Pfosten. „Unsere Chancenverwertung war wirklich schlecht“, führte Brüns den einzigen Kritikpunkt an.

So wäre es nach dem 1:3-Anschlusstreffer von Angelina-Michelle Wunder fast noch einmal spannend geworden. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff tauchte Wunder schließlich noch einmal unbedrängt vor dem ATSV-Kasten auf. Schlussfrau Wiebke Denker verhinderte mit einer Glanzparade aber das 2:3. „Sonst wäre es wohl noch einmal eng geworden“, sagte Brüns. Die Auswechselungen hätten zu einem kleinen Bruch im zweiten Abschnitt beigetragen, so der Trainer. Theresa Müller musste mit einer schwerwiegenden Bänderverletzung vom Feld. Die linke Verteidigerin blieb nach 25 Minuten ohne Einwirkung des Gegners im Rasen hängen. Für sie dürfte die Hinrunde wohl gelaufen sein. „Insgesamt war es nach einer starken ersten Halbzeit ein souveräner und verdienter Sieg“, bilanzierte Thomas Brüns.

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