Jahn bezwingt Ahlhorner SV mit 2:1 Doppelschlag bringt die Entscheidung

Delmenhorst. Der Siegszug des TV Jahn Delmenhorst geht weiter, wenn auch der 2:1 (0:0)-Heimerfolg über den Ahlhorner SV recht mühsam zustande kam. 'Wir sind die verdienten Sieger in einem insgesamt sehr schwachen Spiel', fasste Jahn-Trainer Matthias Kaiser die 90 Minuten zusammen. Letztlich wollte er sich auch gar nicht sonderlich darüber ärgern, was angesichts der herausragenden Saison, die der Aufsteiger bislang abgeliefert hat, auch weit über das Ziel hinaus schießen würde. Mittlerweile nehmen die Delmenhorster Bezirksliga-Fußballer sogar den dritten Tabellenplatz ein, nachdem der VfL Stenum dem neuen alten Spitzenreiter VfB Oldenburg II 0:3 unterlegen war.
14.05.2010, 01:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rainer Jüttner

Delmenhorst. Der Siegszug des TV Jahn Delmenhorst geht weiter, wenn auch der 2:1 (0:0)-Heimerfolg über den Ahlhorner SV recht mühsam zustande kam. 'Wir sind die verdienten Sieger in einem insgesamt sehr schwachen Spiel', fasste Jahn-Trainer Matthias Kaiser die 90 Minuten zusammen. Letztlich wollte er sich auch gar nicht sonderlich darüber ärgern, was angesichts der herausragenden Saison, die der Aufsteiger bislang abgeliefert hat, auch weit über das Ziel hinaus schießen würde. Mittlerweile nehmen die Delmenhorster Bezirksliga-Fußballer sogar den dritten Tabellenplatz ein, nachdem der VfL Stenum dem neuen alten Spitzenreiter VfB Oldenburg II 0:3 unterlegen war.

Und in dieser Situation drückt selbst ein Matthias Kaiser schon mal ein Auge zu. 'Wir können nicht jedesmal am Limit spielen. Bisher kann ich vor der Leistung der Mannschaft nur meinen Hut ziehen. Zurzeit spukt in den Köpfen der Spieler nun einemal das Derby gegen Heidkrug herum, und das kann ich meiner Mannschaft auch auf gar keinen Fall verübeln', sagt Kaiser, der zudem die seiner Meinung nach 'beeindruckend schwache Schiedsrichterleistung' monierte. Bestes Beispiel dafür war der Würgegriff, den sich Kuzim erwehren musste, als er allein auf das Ahlhorner Tor zustrebte und nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Geahndet wurde dieses rotwürdige Foul allerdings in keinster Weise.

Zum Spiel: Die dominierenden Delmenhorster ließen den Ball zwar ganz gut laufen, verzeichneten gegen die sehr tief stehenden Ahlhorner jedoch zunächst keine echte Torchance. Nach der Pause wurde das Spiel zwar offener, doch die Delmenhorster machten erst nach dem 0:1-Rückstand durch einen Kopfball von Carsten Stammermann (60.) ernst. Zunächst glich Lehr nach einem weiten Gaster-Zuspiel zum 1:1 aus (72.), dann vollendete Artjom Prieb einen Zuckerpass des starken Eduard Scharf zum 2:1, nachdem er zuvor auch noch den Torwart ausgespielt hatte (74.).

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