Volleyball-Oberliga Damen

Doppelsieg für Maaser-Team

Mit einem nicht unbedingt erwarteten Doppelsieg haben die Volleyballerinnen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg ihren ersten Oberliga-Heimspieltag abgeschlossen und sind auf Tabellenplatz drei geklettert.
10.10.2017, 17:17
Lesedauer: 2 Min
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Doppelsieg für Maaser-Team
Von Tobias Dohr
Doppelsieg für Maaser-Team

"Läuft doch bei uns": Die SG-Spielerinnen Swetlana Koch, Vivien Kullik und Diana Grigat (von links) hatten allen Grund zum Jubeln.

Hans-Henning Hasselberg

Oerel. Mit einem nicht unbedingt erwarteten Doppelsieg haben die Volleyballerinnen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg ihren ersten Oberliga-Heimspieltag abgeschlossen. Besonders die erste Partie gegen die TSG Westerstede war dabei ein echtes Highlight für die vielen Zuschauer.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg - TSG Westerstede 3:2 (25:17, 17:25, 25:20, 23:25, 15:13): Die erste Partie des Tages glich einer Achterbahnfahrt der Gefühle. „Nach einer Aufarbeitung des ersten Saisonspiels in Zeven wollten wir vor allem unsere Eigenfehlerquote minimieren“, berichtete Joanna Kullik. Das gelang auch zunächst. Bis zum 9:9 blieb es ausgeglichen, danach sorgte Spielertrainerin Sylvia Dammann-Kullik mit einer Aufschlagserie für die 19:13-Führung der SG. „Überhaupt war dieses Spiel sehr auf Aufschlag und Annahme fixiert“, informierte Joanna Kullik. Doch da die Annahme der Maaser-Schützlinge besonders im ersten Satz sehr solide war, konnte Diana Grigat ein optimales Zuspiel aufziehen – mit 25:17 ging der erste Durchgang an die SG-Damen. Aber Westerstede kam nun besser ins Spiel und erhöhte den Druck im Aufschlag noch einmal. Über 11:14 und 13:17 ging der zweite Satz – trotz der starken Libera Lena Neumann – an die Gäste. Im darauf folgenden Abschnitt waren dann wieder die Gastgeberinnen an der Reihe. Besonders Vivien Kullik war im Angriff und Block nun die Punktelieferantin für die SG. Den 13:9-Vorsprung musste das Maaser-Team beinahe wieder hergeben (19:17), ehe Rieke Suske mit mehreren Service-Winnern den 25:20-Satzgewinn perfekt machte.

Diesen Schwung nahmen die Karlshöfenerinnen nun auch mit in den vierten Durchgang. Kathy Hahs baute die 10:7-Führung mit starken Aufschlägen auf 18:13 aus. Doch dann kam ein Bruch ins Spiel der SG-Damen. Westerstede holte Punkt um Punkt auf und glich bei 21:21 tatsächlich wieder aus. Kurze Zeit später war der Satzausgleich da und es ging in den Tiebreak. Dort entwickelte sich dann ein echter Volleyball-Krimi. Diana Grigat holte eine anfängliche 8:5-Führung heraus, bei 13:12 war Westerstede aber noch einmal dran. Mit 15:13 rettete sich die Gastgeberinnen schließlich ins Ziel und feierten den verwandelten Matchball frenetisch.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg - FC Schüttorf 09 3:0 (25:21, 25:14, 25:17): Das deutliche Endresultat täuschte ein wenig über den Spielverlauf hinweg. Im ersten Satz war es bis zum 11:10 vollständig ausgeglichen. Erst dann drehte die Heimmanschaft – vor allem durch starke Abwehraktionen von Susanne Lask und Vivien Kullik – auf und wendete das Blatt. Am Ende halfen auch die Eigenfehler der Gäste.

Dem zweiten Durchgang drückten dann vor allem Kathy Hahs und Sarah Groborz ihren Stempel auf. Hahs steuerte beim Stande von 4:3 acht Aufschlagpunkte bei, Groborz baute kurz darauf durch mehrere starke Angriffsaktionen den Vorsprung vorentscheidend auf 17:8 aus. Im dritten Satz blieb Schüttorf dann noch einmal bis zum 9:10 dran, ehe die SG-Damen wieder ein wenig davonzogen und durch die lautstarke Anfeuerung der Zuschauer schließlich die entscheidenden Punkte herausspielte.

„Besonders die Annahme war diesmal um einiges besser als gegen Zeven. Genau damit entscheidet man Spiele“, freute sich SG-Coach Alexander Maaser über die gezeigten Leistungen seiner Mannschaft und ergänzte: „Auch in der Stimmung auf dem Feld haben wir ordentlich zugelegt. Dieses Gefühl müssen wir auch ins nächste Spiel nehmen.“

SG Karlshöfen/Gnarrenburg: Sylvia Dammann-Kullik, Hahs, Grigat, Vivien Kullik, Groborz, Neumann, Lask, Koch, Elbrandt, Joanna Kullik

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