Internationales Reitturnier von Braunschweig Doppelsieg für Nadine Husenbeth

Braunschweig. So gut, wie die vergangene Saison zu Ende ging, geht es auch in der neuen weiter: Dressurreiterin Nadine Husenbeth aus Sottrum ist nach wie vor nicht zu stoppen.
11.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Doppelsieg für Nadine Husenbeth
Von Catrin Frerichs

So gut, wie die vergangene Saison zu Ende ging, geht es auch in der neuen weiter: Dressurreiterin Nadine Husenbeth aus Sottrum ist nach wie vor nicht zu stoppen. Am Wochenende beim internationalen Reitturnier von Braunschweig hat die 21-Jährige gleich zweimal gesiegt und in beiden Dressurprüfungen die starke Konkurrenz auf die Plätze verwiesen.

Am Sonnabend gewann Husenbeth auf der 15-jährigen Fuchsstute Florida den Grand Prix mit 70,667 Prozent vor Kristina Sprehe auf Donnerball (70,300) und Annabel Frenzen auf Cristobal (69,833). Sonntag knackte sie erstmals die 75-Prozent-Hürde und gewann die Grand-Prix-Kür mit 75,458 Prozent. Zweite wurde Heike Kemmer auf Flashdance (74,791), Dritte Andrea Timpe auf Dixieland (74,00).

An den Prüfungen nahmen namhafte Reiterinnen teil, darunter die zweimalige Mannschafts-Olympia-Siegerin Heike Kemmer aus Winsen und die Olympiazweite 2012 mit dem Team, Kristina Sprehe aus Dinklage.„Es ist erst das fünfte Mal, dass ich eine Kür reite“, betont Husenbeth. „Es war ein schönes Turnier, und Flo und ich haben uns sehr wohlgefühlt.“

Es ist Nadine Husenbeths erste Saison im B-2-Kader des deutschen Teams. Im November hatte sie das Finale des Piaff-Förderpreises, einer Turnierserie für Reiter unter 25 Jahren, in Stuttgart gewonnen und sich damit für das Festhallen Reitturnier kurz vor Weihnachten in Frankfurt qualifiziert, wo sie hinter Isabell Werth einen sensationellen zweiten Platz belegte.

Bundestrainerin Monica Theodorescu hatte sie Anfang Dezember in den B-2-Kader berufen. Ursprünglich wollte Husenbeth beim „Meggle-Championat“ in Dortmund starten; ihre Trainer rieten ihr aber dazu, an den Braunschweiger Löwen Classics teilzunehmen. „Mein Vater hatte mir gesagt, dass man dort toll reiten kann, jetzt kann ich sagen, dass das auch stimmt.“

Nadine Husenbeth, Tochter des Dressur-Mannschaftsweltmeisters Klaus Husenbeth und Mitglied der Perspektivgruppe, in der die besten jungen Dressurreiter gefördert werden, ist mit ihrem Doppelsieg in diesem Jahr hervorragend in die Saison gestartet. „Wir wollten die Hochform aus dem letzten Jahr ins neue mitnehmen und haben genauso weitertrainiert wie vorher“, sagt sie. In Braunschweig musste sie sich nun mit Teilnehmerinnen aller Altersgruppen messen. Dem Druck hielten Pferd und Reiterin offenbar gut stand. „Das Publikum ist sehr mitgegangen, und Florida ist einfach super drauf“, sagt Husenbeth. „Wenn man Größen wie Heike Kemmer hinter sich lässt, ist das ein sehr gutes Gefühl.“

In diesem Jahr sind Nadine Husenbeth und Florida als eines von 17 Paaren wieder für den Piaff-Förderpreis, der Talentschmiede für junge Dressurreiter, nominiert. Die Turnierserie mit Stationen auf vier hochkarätigen Dressurturnieren in Deutschland und dem Finale in Stuttgart startet am 18. Mai in Balve. Weitere Stationen sind Wiesbaden (6. bis 9. Juni) und vom 6. bis 10. August in Verden.

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