Delmenhorst/Harpstedt/Ganderkesee-Bookholzberg

Doppelte Freude bei der HSG Delmenhorst

Delmenhorst·Harpstedt·Ganderkesee-Bookholzberg. Gleich doppelten Grund zur Freude hatten die Handballer der HSG Delmenhorst in der Weser-Ems-Liga. Zum einen gewannen sie gegen den TuS Holthusen mit 45:16 (20:8), zum anderen verlor der Titelrivale TvdH Oldenburg II beim SV Eintracht Wiefelstede.
19.04.2016, 00:00
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Von Rolf Behrens

Gleich doppelten Grund zur Freude hatten die Handballer der HSG Delmenhorst in der Weser-Ems-Liga. Zum einen gewannen sie gegen den TuS Holthusen mit 45:16 (20:8), zum anderen verlor der Titelrivale TvdH Oldenburg II beim SV Eintracht Wiefelstede. Weniger positiv lief es dagegen für die beiden anderen Regionsvertreter. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III unterlag der TSG Hatten-Sandkrug II mit 23:31 (13:17), und die HSG Harpstedt/Wildeshausen kassierte ein 25:31 (9:13) gegen die HSG Wilhelmshaven II.

HSG Delmenhorst II - TuS Holthusen 45:16 (20:8). Vier Spieltage vor dem Saisonende sind die Delmenhorster durch den Kantersieg gegen Holthusen und der gleichzeitigen Niederlage des TvdH Oldenburg II der Meisterschaft einen großen Schritt näher gekommen. Holthusen steht bereits als Absteiger fest und akzeptierte von Beginn an die Überlegenheit der Delmenhorster. Die Gäste verzichteten auf unnötige Fouls, und die Gastgeber warfen locker ihre Treffer. Alle Akteure trugen sich in die Torschützenliste ein, sogar die 50er-Marke lag für die Sieben von Coach Volker Gallmann im Bereich des Möglichen. Am Sonnabend dürfte es allerdings deutlich schwerer werden für die Delmenhorster: Dann empfangen sie die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II zum Derby.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III - TSG Hatten/Sandkrug II 23:31 (13:17). Das Duell zwischen Grüppenbühren und Hatten war von Beginn an kampfbetont. Die Schiedsrichter versäumten es, die große Härte aus dem Spiel zu nehmen. Somit wurde es immer hektischer. In der 60. Minute stieg Hattens Kevin Peters überhart gegen Nico Parwanow ein, der sich zu einem Revanchefoul hinreißen ließ. Beide sahen die Rote Karte. Dabei war die Partie zu diesem Zeitpunkt längst entschieden, denn die Gäste führten deutlich. Anfangs hatte noch das Heimteam von Coach Gerold Steinmann mit 7:5 vorne gelegen (9.). Dann stellten die Hatter allerdings ihre Abwehr um und bereiteten ihrem Gegner damit Probleme. Sie glichen zum 8:8 aus und gingen über 13:11 mit einem 17:13-Vorsprung in die Pause. Der zweite Durchgang verlief bis zum Stand von 18:21 aus Grüppenbührener Sicht ausgeglichen. In der Folge trafen die Hausherren jedoch zu viele falsche Entscheidungen und verloren den Anschluss. Hatten zog vorentscheidend auf 28:22 davon.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - HSG Wilhelmshaven II 25:31 (9:13). Auf ihrem bereits vorgezeichneten Weg runter in die Regionsoberliga mussten die Harpstedter eine weitere Niederlage einstecken. Zwar gelang Timo Kern das 1:0 für das Team von Trainer Peter Büssing, und Henning Fastenau erhöhte wenig später auf 4:2, doch danach ging es bergab. Nach dem 5:5 (13.) übernahmen die Wilhelmshavener die Initiative. Zur Halbzeit führten sie mit 13:9. „Im zweiten Abschnitt fehlte bei uns dann die richtige Einstellung. Wir haben weitere Gegentore emotionslos hingenommen“, schilderte Büssing, der Harpstedt nach der Saison verlassen wird.

RBS

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