Moto-Cross-Fahrer kämpfen heute am Hillmannring um den Niedersachsen-Cup Dreckschleudern auf Pokaljagd

Syke-Osterholz. Keine Frage, es wird wieder eine richtig schmutzige Angelegenheit werden. Die Moto-Cross-Fahrer des Niedersachsen-Cups betätigen sich am heutigen Sonnabend zum zweiten Mal in dieser Saison als personifizierte Dreckschleudern und werden kräftig den Hillmannring in Osterholz umpflügen. Und es geht ab 13 Uhr um nicht weniger als den Triumph in der Gesamtwertung der verschiedenen Klassen.
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Dreckschleudern auf Pokaljagd
Von Malte Bürger

Syke-Osterholz. Keine Frage, es wird wieder eine richtig schmutzige Angelegenheit werden. Die Moto-Cross-Fahrer des Niedersachsen-Cups betätigen sich am heutigen Sonnabend zum zweiten Mal in dieser Saison als personifizierte Dreckschleudern und werden kräftig den Hillmannring in Osterholz umpflügen. Und es geht ab 13 Uhr um nicht weniger als den Triumph in der Gesamtwertung der verschiedenen Klassen.

Rennleiter Thomas Müller ist bereits voller Vorfreude: 'Wir haben wieder Fahrer aus dem gesamten norddeutschen Raum am Start, außerdem kommen einige Gastfahrer aus den Niederlanden zu uns.' Und sie alle werden bereits zur besten Frühstückszeit für eine gehörige Portion Benzingeruch und knatternde Motoren sorgen, denn ab 9.30 Uhr werden die ersten Piloten zum Training auf die Strecke geschickt, bevor es dann in den Nachmittagsstunden in jeweils zwei Wertungsläufen um die Punkte geht.

Der Hillmannring präsentiert sich derweil einmal mehr in einem blendenden Zustand. Auf dem 1200 Meter langen Kurs werden es die Rennfahrer mit allerlei Kurven und Schikanen zu tun bekommen - und natürlich mit den spektakulären Sprungeinlagen. Insgesamt zehn Kombinationen warten auf die Dompteure der Zweiräder. 'Besonderes Augenmerk verdient die Startphase, denn die Startgerade führt direkt auf den erhöhten Zuschauerwall zu', schildert Müller. 'Die anschließende Startkurve und die folgende Gerade liegen direkt am Wall, so dass die Zuschauer die Nervosität, die sich bei jedem Start aufbaut, hautnah miterleben können.'

Lokalmatadore am Start

Die jüngsten Fahrer starten in der Klasse MX 5 (50 ccm). Dort sind die Youngster maximal acht Jahre alt, ihre Maschinen sind mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. In der MX 4 (65 ccm, bis 12 Jahre) ist die Anforderung dann schon etwas größer, denn es wird mit einer 6-Gang-Schaltung hantiert. Überragender Akteur war bislang Jordy Boswerger, der lediglich in zwei Einzelläufen nicht auf dem obersten Podest stand. Der Gesamterfolg ist ihm also nicht mehr zu nehmen, doch um Rang zwei wird noch gekämpft. Und mittendrin ist auch ein Syker: Jascha Berg gehört zu den größten Talenten seiner Klasse und befindet sich in Lauerstellung.

Des Weiteren wird in der MX 3 (85 ccm, bis 16 Jahre), der MX 2 (125 ccm/250 ccm, ab 16 Jahren), der MX 1 (250 ccm/ab251 ccm, Erwachsene) und bei den Senioren (offener Hubraum, ab 40 Jahre) um die besten Zeiten gerast. In letzterer sind mit Jürgen Schröder aus Thedinghausen und Bernd Rösgen aus Riede zwei weitere Lokalmatadore am Start, denen der Hillmannring alles andere als unbekannt ist.

Die Rennen sind nicht auf eine feste Rundenzahl begrenzt, sondern richten sich jeweils nach dem körperlichen Leistungsvermögen der Fahrer. Während der Nachwuchs etwa zehnminütige Turns absolviert, sind die etablierten Akteure länger unterwegs. 'Die Bahn verlangt von den Fahrern Schwerstarbeit', verspricht Thomas Müller, der aber auch noch eine positive Nachricht für alle Zuschauer hat. 'Die stadionähnliche Bahn ist sehr übersichtlich gehalten, und so lässt sich das Renngeschehen über die gesamte Distanz sehr gut beobachten.'

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