Weltcup DSV-Springer in Oberstdorf nur Außenseiter

Oberstdorf. Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster sieht dem Auftakt der Team-Tour beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf mit gemischten Gefühlen entgegen.
29.01.2010, 12:02
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Oberstdorf. Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster sieht dem Auftakt der Team-Tour beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf mit gemischten Gefühlen entgegen.

«Die Hoffnungen ruhen natürlich auf den Olympia-Fahrern Michael Uhrmann und Michael Neumayer. Vor allem bei Uhrmann bin ich guter Hoffnung, dass er eine gute Figur macht und in die Top Ten springt. Für den Mannschafts-Wettbewerb hoffe ich, dass wir mit unserem Rumpfteam unter den besten sechs Nationen landen können», sagte Schuster am Freitag vor dem Start der mit 500 000 Schweizer Franken dotierten Serie.

Die in Oberstdorf pausierenden Olympia-Starter Martin Schmitt, Pascal Bodmer und Andreas Wank steigen auf der zweiten Station am 3. Februar in Klingenthal in die Team-Tour ein. «Wenn alles wie im Vorjahr gewesen wäre, hätte ich ernsthaft erwogen, Teile der Team- Tour wegzulassen. Aber wir tun uns in diesem Jahr schwer, mit einem Springer unter den Top Acht aufzuschlagen. Deshalb haben wir uns entschieden, die Wettkampfserie durchzufahren. Beim Team-Tour-Finale in Willingen werden wir die stärkste Mannschaft an den Start bringen», sagte Schuster.

Vor allem die Rückkehr von Schmitt, der wegen eines Erschöpfungssyndroms eine fast vierwöchige Wettkampfpause einlegen musste, wird mit großer Spannung erwartet. Der Vize-Weltmeister, der am Freitag seinen 32. Geburtstag feierte, befindet sich nach einer längeren Regenerationsphase seit einigen Tagen wieder im Schanzentraining. «Er ist in Chaux-Neuve auf einer 90-Meter-Schanze eingestiegen und hat danach in Neustadt trainiert. Ich habe zweimal mit ihm telefoniert, er wirkt sehr positiv», berichtete Schuster. (dpa)

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