Grüppenbühren siegt 27:25 / Harpstedt gewinnt Derby mit 35:30 Duftmarken der Kellerkinder

Delmenhorst. Die vom Abstieg bedrohten Mannschaften der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II sowie der HSG Harpstedt/Wildeshausen setzten am zweiten Adventswochenende in der Handball-Weser-Ems-Liga richtige Duftmarken und fanden mit ihren Erfolgen Anschluss an das untere Mittelfeld. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen bezwang dabei den TSV Ganderkesee mit 35:30 (16:18), und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II erkämpfte sich einen 27:25-Sieg (13:13) gegen den VfL Rastede.
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Die vom Abstieg bedrohten Mannschaften der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II sowie der HSG Harpstedt/Wildeshausen setzten am zweiten Adventswochenende in der Handball-Weser-Ems-Liga richtige Duftmarken und fanden mit ihren Erfolgen Anschluss an das untere Mittelfeld. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen bezwang dabei den TSV Ganderkesee mit 35:30 (16:18), und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II erkämpfte sich einen 27:25-Sieg (13:13) gegen den VfL Rastede.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - VfL Rastede 27:25 (13:13): Ein verdienter Sieg der HSG, die durch eine kämpferisch vorbildliche Leistung und im zweiten Durchgang auch disziplinierte Spielweiseüberzeugte. Dirk Maske und Timo Herrmann hatten einige Umstellungen im Team vorgenommen. So wurde Ralph Ohlebusch reaktiviert. Mit seiner ruhigen Spielweise und seinen sechs Toren war er ein wichtiger Mosaikstein in der Mannschaft. Aber auch der A-jugendliche Andre Ahlers holte sich von seinen Trainern ein Sonderlob für seine Leistung ab. Dazu gesellte sich Kai Uwe Paschke, der im HSG-Gehäuse viele starke Szenen hatte. Letztendlich war es aber die gesamte Mannschaft, die den Erfolg mit ihrer Leistung abrundete. In den ersten 17 Minuten gab es aber noch viele Fahrkarten im Angriff und Zeitstrafen für die übermotivierte Abwehr. Die Rasteder setzten sich so auf 10:3 ab. Doch die HSG zog sich selbst aus dem Keller, verkürzte Tor um Tor, und kurz vor dem Wechsel erzielte Sven

Jüchter das 13:13. In der zweiten Halbzeit lag das Maske/Hermann-Team meistens knapp vorn. Rastede blieb zwar auf Augenhöhe und glich wieder zum 22:22 aus, doch in der Schlussminute war es wiederum Sven Jüchter, der mit seinen Toren den Sack zumachte.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - TSV Ganderkesee 35:30 (16:18): So langsam strampelt sich die HSG Harpstedt/Wildeshausen frei. Der zweite Sieg in Folge stärkt das Selbstvertrauen. Bei Ganderkesee fehlte mit den verhinderten Olaf Wiegmann und Marc Voßhans die Führungscrew auf der Bank. Maik Petrick sprang dafür ein, doch auf dem Feld setzten die Spieler die Vorgaben nicht um. Die bis in die Haarspitzen motivierten Gastgeber um Trainer Uwe Lampe erspielten sich bis zur 15. Minute eine 10:5-Führung. Danach gingen sie mit ihren Chancen allerdings recht fahrlässig um und brachten dadurch Ganderkesee besser ins Spiel. Die Gäste nahmen den Kampf auf, schafften durch Rene Schulen-berg den 12:12-Ausgleich und lagen danach bis zur Pause vorn. Nach dem Wechsel war Kampf angesagt, und nach 45 Minuten stand es 25:25. Erst als die Gastgeber beim 29:25 wieder einen größeren Vorsprung herausgespielt hatten, stemmten sich die Ganderkeseer nicht mehr mit aller Kraft dagegen.

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