Trotzdem muss der Regionalligist für das DFB-Pokalspiel gegen Bayern München wohl umziehen Dumke: „Wir drücken Rehden die Daumen“

Landkreis Diepholz (dsc). Groß war die Freude im Fußball-Kreis Diepholz, als dem Regionalligisten BSV Rehden der FC Bayern München in der 1. Runde des DFB-Pokals zugelost wurde. Umso größer ist nun die Enttäuschung, dass das Spiel möglicherweise nicht im eigenen Stadion, den Waldsportstätten, angepfiffen werden kann. Eine endgültige Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, eine Tendenz in Richtung einer Verlegung in ein größeres Stadion aber deutlich erkennbar gewesen, nachdem sich Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor Ort ein eigenes Bild gemacht haben. Die Delegation äußerte ihre Bedenken vor allem in punkto Sicherheit sowie An- und Zufahrtswege, während die Verantwortlichen des BSV Rehden um den Vorsitzenden Friedrich Schilling alles versuchen werden, die bestehenden Zweifel aus dem Weg zu räumen.
26.06.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Landkreis Diepholz (dsc). Groß war die Freude im Fußball-Kreis Diepholz, als dem Regionalligisten BSV Rehden der FC Bayern München in der 1. Runde des DFB-Pokals zugelost wurde. Umso größer ist nun die Enttäuschung, dass das Spiel möglicherweise nicht im eigenen Stadion, den Waldsportstätten, angepfiffen werden kann. Eine endgültige Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, eine Tendenz in Richtung einer Verlegung in ein größeres Stadion aber deutlich erkennbar gewesen, nachdem sich Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor Ort ein eigenes Bild gemacht haben. Die Delegation äußerte ihre Bedenken vor allem in punkto Sicherheit sowie An- und Zufahrtswege, während die Verantwortlichen des BSV Rehden um den Vorsitzenden Friedrich Schilling alles versuchen werden, die bestehenden Zweifel aus dem Weg zu räumen.

Auch der Kreisverband Diepholz würde sich wünschen, dass die Erstrundenpartie gegen den Triple-Gewinner auf dem heimischen Platz angepfiffen wird. "Für mich gehört das Spiel nach Rehden. Dem Verein ist das Heimrecht zugesprochen worden, demnach sollte die Begegnung dort auch stattfinden", sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende Heinz Dumke. Denn soviel steht fest: Nicht nur für den BSV Rehden ist es das Spiel der Vereinsgeschichte, auch für den Kreis Diepholz stellt die Partie ein "absolutes Highlight" dar, wie Dumke bekräftigt. "Wir können aber nur darauf hoffen, dass der BSV Rehden den DFB noch überzeugen kann. Ob der Verein es tatsächlich schafft, kann ich nicht sagen. Ich bin kein Hellseher. Aber vom Verband aus drücken wir den Verantwortlichen natürlich die Daumen", denkt Dumke auch an die vielen hiesigen Fans des FC Bayern München, die ihre quasi um die Ecke weilenden Stars nicht besuchen könnten.

"Ein letztes Wort ist aber noch nicht gesprochen", hat Dumke die Hoffnung noch nicht gänzlich aufgegeben. Trotzdem sind dem Kreisverband die Hände gebunden. Die entscheidende Instanz ist der DFB. Sollte das Rehdener Stadion tatsächlich nicht als Spielstätte infrage kommen, wäre nur ein Umzug ins Bremer Weserstadion oder in die osnatel-Arena nach Osnabrück eine Alternative.

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