Hachetaler Fußball-Frauen unterliegen trotz optischer Überlegenheit beim HSC Hannover mit 1:2 Durchschnitt ist nicht gut genug

Eine durchschnittliche Leistung hat den Fußball-Frauen des FC AS Hachetal nicht gereicht, um die Partie beim HSC Hannover II in der Bezirksliga Hannover erfolgreich zu gestalten. Mit 2:1 (0:0) behielt der HSC die Nase vorn, musste jedoch bis zur 90. Minute auf den glücklichen Siegtreffer warten. Umso größer war der Jubel bei den noch tief im Abstiegskampf steckenden Hannoveranerinnen.
22.05.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von LARS LUCKE

Eine durchschnittliche Leistung hat den Fußball-Frauen des FC AS Hachetal nicht gereicht, um die Partie beim HSC Hannover II in der Bezirksliga Hannover erfolgreich zu gestalten. Mit 2:1 (0:0) behielt der HSC die Nase vorn, musste jedoch bis zur 90. Minute auf den glücklichen Siegtreffer warten. Umso größer war der Jubel bei den noch tief im Abstiegskampf steckenden Hannoveranerinnen.

Sudwalde. Dabei hätte die Partie in der ersten Hälfte auch eine ganz andere Wendung nehmen können. Die Gastgeberinnen waren zwar optisch überlegen und hatten mehr Ballbesitz, vermochten aber daraus kein Kapital zu schlagen. Chancen blieben Mangelware. Anders die Hachetalerinnen, die zwei Mal brandgefährlich vors HSC-Tor kamen.

In beiden Fällen stürmte Torjägerin Katharina Günnemann allein auf die gegnerische Torfrau zu, scheiterte aber an den eigenen Nerven. "Da hatte sie wohl ein bisschen zu viel Zeit", spekulierte FC-Trainer Hartmut Lammertz hinterher, "man konnte ihr regelrecht beim Nachdenken zuschauen".

Auch nach der Pause tat die Heimmannschaft mehr fürs Spiel, näherte sich zunehmend dem Führungstreffer an. Nach einer Stunde war es schließlich so weit: Eine Flanke von der linken Seite landete im Strafraum bei Shirley Mattheis (59.), die frei vor dem Tor im ersten Versuch noch an Anne Behrensen scheiterte, mit dem Nachschuss aber die 1:0-Führung erzielte.

Völlig überraschend schlug Hachetal nur drei Minuten später zurück. Bei einer Flanke von Karina Kastens machte die HSC-Torfrau eine unglückliche Figur, unterlief den Ball, so dass Katharina Knobling nur noch einnicken musste (62.).

Keineswegs geschockt versuchte Hannover gleich wieder die passende Antwort zu geben, brauchte aber bis zur ominösen 90. Minute, ehe Lisa Beltin nach einer Ecke am langen Pfosten frei zum Kopfball kam und das erlösende 2:1 besorgte.

Hachetal: Behrensen - Schöne, C. Schumacher, Landau (46. Wijata), Niemeyer, Kastens, J. Schumacher, Jäschke, Knobling, Hellwig, Günnemann (60. Thiele).

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