Der VfB Stuttgart vergibt beim 1:3 gegen Köln beste Chancen

Dutt findet’s brutal

Stuttgart. Der 1. FC Köln hat Alexander Zorniger den Bundesliga-Einstand auf der Trainerbank des VfB Stuttgart verdorben.
17.08.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Der 1. FC Köln hat Alexander Zorniger den Bundesliga-Einstand auf der Trainerbank des VfB Stuttgart verdorben. Trotz klarer Feldvorteile und bester Chancen verloren die Stuttgarter am Sonntag 1:3 (0:0) und setzten damit ihre Negativserie gegen den FC fort. Für die Entscheidung sorgte ein Doppelschlag durch Anthony Modeste, der in der 75. Minute einen von Schlussmann Przemyslaw Tyton an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter verwandelte, und Simon Zoller (77.). Daniel Didavi konnte per Strafstoß nur noch verkürzen (79.) Den Schlusspunkt zum 1:3 setzte Yuya Osako (90.+2). Ihren letzten Heimsieg gegen Köln hatten die Stuttgarter unter der Regie des heutigen Bundestrainers Joachim Löw im September 1996 gefeiert (4:0).

„Die Leistung lässt bis auf das Tore-Erzielen keine Wünsche offen“, bilanzierte VfB-Coach Zorniger. „Das ist schon brutal. Wir sind natürlich heute enttäuscht. Aber es gehört einfach dazu, dass man die Chancen macht“, sagte Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt. Kölns Trainer Peter Stöger dagegen war mit dem Auftakt zufrieden: „Die Bundesliga hat gut begonnen für uns. Wir haben dafür viel Aufwand betrieben.“

Die von Zorniger offensiv aufgestellten Stuttgarter begannen selbstbewusst und mit Tempo. Das erste Achtungszeichen in einer schwungvollen Partie setzten jedoch die Kölner durch Matthias Lehmann. Der Schuss des FC-Kapitäns nach 88 Sekunden prallte zum Glück für VfB-Keeper Tyton vom Innenpfosten ins Feld zurück. Der VfB haderte sogar mit zwei Aluminiumtreffern. In der 7. Minute jagte Didavi den Ball aus 18 Metern an die Unterkante der Latte, wenig später schoss Christian Gentner von der Strafraumgrenze an den Pfosten (12.). „Ein schweres Stück Arbeit“ nannte Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport beim 1. FC Köln, die erste Hälfte für sein Team. Am Ende aber wurde die Arbeit belohnt.

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