Kreispokal-Viertelfinale Eckinger verwandelt Ecke direkt

Landkreis Oldenburg. Mit dem Kreisligisten VfR Wardenburg sowie dem SC Colnrade aus der 1. Kreisklasse sind die ersten beiden Mannschaften ins Halbfinale des Fußball-Kreispokals Oldenburg-Land eingezogen. Dabei feierte Colnrade einen kuriosen Sieg.
01.09.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Landkreis Oldenburg. Zwei von vier stehen fest: Mit dem Kreisligisten VfR Wardenburg sowie dem SC Colnrade aus der 1. Kreisklasse sind die ersten beiden Mannschaften ins Halbfinale des Fußball-Kreispokals Oldenburg-Land eingezogen. Während sich Wardenburg erst nach Elfmeterschießen mit 6:5 (1:1,1:1) beim Tabellenführer der 1. Kreisklasse - dem VfL Wildeshausen II - durchsetzte, feierte Colnrade einen kuriosen 5:3 (1:2)-Erfolg beim Ligarivalen TSV Ganderkesee II. Die Gegner der beiden Halbfinalisten werden in den Partien VfL Stenum II gegen den TV Munderloh (14. September, 19.30 Uhr) und TSV Ippener gegen den Harpstedter TB (28. September, 18.30 Uhr) ermittelt.

TSV Ganderkesee II - SC Colnrade 3:5 (1:2).Für den Höhepunkt der Partie sorgte Ganderkesees Carsten Eckinger, der in der 45. Minute einen Eckball direkt verwandelte. "Das sieht man nicht oft", betonte sein Trainer Dirk Kwasny, der nach der Partie - verständlicherweise - wenig Grund zur Freude hatte: "Die erste Hälfte war sehr stark. Wir müssen zur Pause eigentlich deutlich führen. Im zweiten Durchgang haben wir dann alles vermissen lassen."

Dabei lief es für die Gastgeber zunächst nach Plan. Per verwandeltem Foulelfmeter hatte Eckinger sein Team in Führung gebracht (36.). Nur fünf Minuten später gelang Andre Sommerfeld allerdings der Ausgleich.

Andre Sommerfeld trifft doppeltAuch das Eckball-Tor von Eckinger egalisierte Colnrades Stürmer - 2:2 (47.). Als dann Kay-Simon Sommerfeld (53.) und Jörg Schliehe-Dierks (77.) auf 4:2 für die Gäste erhöhten, schien das Spiel entschieden - zumal Ganderkesees Simon Hoener mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war (55.). "Dann sind wir aber nochmal rangekommen", sagte Kwasny und meinte damit den dritten Treffer des starken Eckinger, der in der 80. Minute auf 3:4 verkürzt hatte. Dennis Gottwald machte in der Nachspielzeit dann aber alles klar für Colnrade - 5:3 (90.+2).

VfL Wildeshausen II - VfR Wardenburg 5:6 n.E. (1:1, 1:1).Held des Abends war am Ende Wardenburgs Marcel Schmidt, der im Elfmeterschießen den entscheidenden Strafstoß für den Kreisligisten verwandelt hatte. "Es war ein enges Spiel. Wildeshausen hat uns das Leben wirklich schwer gemacht", fand Wardenburgs Spielertrainer Hakan Cengiz nach der Partie lobende Worte für den Gegner. Die Gastgeber waren in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft, hatten sich offenbar vorgenommen, die zuletzt starke Form aus der 1. Kreisklasse mit in den Pokal zu nehmen. Folgerichtig sorgte Julian Hellbusch in der 16. Minute für das 1:0 - hatte dabei aber auch freundliche Unterstützung des Gegners erfahren. Nach einem krassen Fehler in der Vorwärtsbewegung der Gäste, "war dann nichts mehr zu machen", wusste auch Wardenburgs Co-Trainer Torsten Stoyke.

Es dauerte aber nicht lange, bis Wardenburg antwortete und durch Christopher Borges zum Ausgleich kam (38.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs hätte Marco Ulpts dann für die Gäste-Führung sorgen müssen, scheiterte innerhalb kürzester Zeit aber gleich drei Mal (51./55./55.). "Einer davon muss drin sein", haderte Stoyke. Da es keinem der Teams gelang, für die Entscheidung während der regulären Spielzeit zu sorgen, ging es ins Elfmeterschießen. "Es ist ein schönes Gefühl, im Pokal zu überwintern", betonte Cengiz.

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