Weser-Ems-Liga: Gallmann-Sieben nach 35:28 gegen Friedrichsfehn weiter oben dran / Auch Grüppenbühren II und III fahren Siege ein Eilers’ Tore halten Delmenhorster Reserve auf Kurs

Delmenhorst·Ganderkesee-Bookholzberg·Wiefelstede. Im Kampf um den Titel in der Weser-Ems-Liga liegen die Handballer der HSG Delmenhorst II weiterhin gut im Rennen – dafür sorgte ein 35:28 (15:11)-Heimerfolg gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II bleibt nach ihrem 35:29 (19:12)-Derbysieg gegen die HSG Harpstedt/Wildeshausen oben dran.
16.02.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Im Kampf um den Titel in der Weser-Ems-Liga liegen die Handballer der HSG Delmenhorst II weiterhin gut im Rennen – dafür sorgte ein 35:28 (15:11)-Heimerfolg gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II bleibt nach ihrem 35:29 (19:12)-Derbysieg gegen die HSG Harpstedt/Wildeshausen oben dran. Grüppenbühren III setzte sich mit 28:27 (14:16) beim SVE Wiefelstede durch.

HSG Delmenhorst II - SG Friedrichsfehn/Petersfehn 35:28 (15:11). Die Delmenhorster siegten am Ende zwar deutlich, phasenweise hatte das Team von Trainer Volker Gallmann aber noch Luft nach oben. Nach guten Varianten fehlten oftmals die Übersicht und Ruhe, was zu einigen verfrühten Abschlüssen führte. Die Gäste, ein spielstarker Gegner, schwächten sich Mitte des ersten Durchgangs selbst. Regisseur Stefan Eichelmann sah, nachdem er das 5:6 erzielt hatte, in der 13. Minute für ein Foul seine zweite Zeitstrafe, meckerte – und wurde vom Schiedsrichter prompt mit Zeitstrafe Nummer drei bedacht, womit für ihn das Spiel bereits gelaufen war. Delmenhorst setzte sich in der Folge auf 8:5 ab, später hieß es 13:8 und zur Pause 15:11.

In Hälfte zwei erhöhten die Hausherren schnell auf 18:11. Danach begann ein munteres Torewerfen, wobei die Abwehrarbeit auf beiden Seiten in den Hintergrund geriet. Delmenhorsts bester Torschütze war Steffen Eilers, der neunmal traf.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - HSG Harpstedt/Wildeshausen 35:29 (19:12). Das Ergebnis liest sich zwar deutlich, die Leistung des Titelanwärters Grüppenbühren war über weite Strecken aber nicht gerade ansprechend. „Es war ein Arbeitssieg“, sagte Trainer Andreas Müller. Gegen die körperlich unterlegenen Gäste führte sein Team schnell mit 3:0 und 4:1. Nach zehn Minuten übernahmen dann die Gäste das Kommando und gingen durch Philipp Gröper mit 6:5 in Front, später erhöhte Henning Fastenau auf 10:8 (17.). Erst in der Folge ließ Grüppenbührens Reserve ihre spielerische Qualität aufblitzen und drehte die Partie bis zur Pause – 19:12. Nachdem Kristen Krüger zum 23:14 (37.) getroffen hatte, schien die Entscheidung bereits gefallen zu sein. Im weiteren Verlauf ging bei den Gastgebern aber plötzlich so gut wie nichts mehr. Harpstedts Michael Kunsch markierte in der 41. Minute das 22:24, Gröper traf danach per Siebenmeter zum 23:25. Die Wende gelang den Gästen aber nicht. Dazu waren die wenig überzeugenden Grüppenbührener dann doch zu stark. Harpstedt um Coach Peter Büssing konnte in der Schlussphase mit drei Toren in Folge wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. „Wenn wir mal 60 Minuten eine konstante Leistung zeigen würden, dann wäre auch so ein Gegner zu schlagen“, sagte Büssing.

SV Eintracht Wiefelstede - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 27:28 (16:14). Im ersten Durchgang setzten die Grüppenbührener ihren Plan gut um: langes Spiel im Angriff, dann ein Tor. Nur in der Abwehr gab es Probleme. „Wir haben keinen Zugriff bekommen“, berichtete Spieler Till Schwab. Erst gegen Ende der ersten Hälfte klappte es besser. Yannik Mielcarek verkürzte mit zwei Toren auf 13:14. In Durchgang zwei dauerte es bis zur 43. Minute, ehe Ralph Ohlebusch das 21:21 besorgte. Danach hatten die Gäste Oberwasser. Ab der 45. Minute lagen sie vorn, mussten zwischenzeitlich zwar immer wieder den Ausgleich hinnehmen, doch beim 28:26 war das Spiel entschieden.

RBS

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