HSG Verden-Aller Ein Ab- und ein Zugang

Die HSG Verden-Aller, Aufsteiger in die Handball-Landesliga, hat mit Rytis Kanarskas einen Abgang und mit Jonas Broberg einen Zugang zu vermelden.
05.07.2017, 11:01
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Landkreis Verden. Das Trainer-Karussell hat sich bei den höherklassigen Handballteams aus dem Kreis Verden nach der vergangenen Saison bisher nur langsam gedreht. Genau genommen gab es nur einen Tausch. Und zwar in der Landesliga der Männer: Sascha Kunze, der Ex-Coach des TV Oyten, schwingt nun bei der HSG Verden-Aller das Zepter. Den Platz von Kunze bei den „Vampires“ hat wiederum Frank Janzen eingenommen, der ehemalige Trainer der HSG Verden-Aller.

Janzen hatte sein Engagement bei den Kreisstädtern trotz der Meisterschaft in der Landesklasse nicht verlängert. Gewinner der Trainer-Rochade ist – zumindest fahrtechnisch gesehen – Frank Janzen. Während der 62-Jährige von seinem Wohnort Lilienthal nach Oyten nur noch rund 20 Kilometer fahren muss, konnte Kunze den Weg zur Pestalozzihalle bisher mit dem Fahrrad zurücklegen.

In der Kreisstadt startet der Oytener am Montag mit einem kaum veränderten Kader in die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit – zwei Abgängen stehen ebenso viele Zugänge gegenüber. Neben Torwart Mirco Thalmann, den es zurück zur SG Achim/Baden zieht (wir berichteten), hat auch Rytis Kanarskas seinen Abschied verkündet. Dafür rückt Uli Mattfeld aus der A-Jugend zu den Senioren auf. Linkshänder Mattfeld durfte bereits in der Vorsaison unter Frank Janzen einige Male bei den Männern mitmischen. So wird Sascha Kunze zum Trainingsauftakt lediglich einen echten Neuzugang begrüßen. Dieser hört auf den Namen Jonas Broberg und war zuletzt mit der A-Jugend der SG Misburg in der Landesliga unterwegs. Der Kontakt zu dem 18-Jährigen kam durch Routinier Juri Wolkow zustande. Beide arbeiten bei der Bundespolizei in Walsrode. Ob Broberg in Verden wie bei seinem Heimatverein am Kreis agieren wird, lässt Kunze offen. Von der Athletik her, meint der Coach, würde der Youngster jedenfalls auch in den Rückraum passen.

Sascha Kunze wird beim Landesliga-Rückkehrer erstmals in seiner Trainer-Laufbahn alleine das Sagen haben. In Oyten hatte er bis 2015 zunächst Arwin Schlenker als Co-Trainer attestiert. Danach führte der 32-Jährige die „Vampires“ an der Seite von Marius Brandt in die Landesliga. Wie Kunze versichert, habe er nach dem unschönen Abgang bei den Vampires nun „richtig Bock“ auf die Herausforderung bei der HSG Verden-Aller. Mit seiner neuen Mannschaft, glaubt Kunze, könne er in der höheren Liga auch ohne den Rückhalt von Mirco Thalmann für die eine oder andere Überraschung sorgen. Zwischen den Pfosten werden bei den Verdenern in der kommenden Serie der bereits 55-jährige Bernd Rengstorf sowie Tim Gronwoski stehen. „Beide Keeper ergänzen sich gut“, betont Kunze. Derweil steht Lutz Evers nur noch für Notfälle bereit. Bis zum Punktspielauftakt beim TSV Daverden fließt an der Aller nun zunächst der Schweiß. Unter anderem steht ein Trainingslager in Verden und ein Vorbereitungsturnier in Schwanewede auf der Agenda.

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