TSV Lesum-Burgdamm muss die C-Junioren-Verbandsliga aufgrund der schlechteren Tordifferenz verlassen

Ein ganz bitterer Abstieg

Bremen-Nord. Die traurige Geschichte des letzten Spieltages in der Fußball-Verbandsliga der C-Junioren schrieb der TSV Lesum-Burgdamm. Die Heidberg-Kicker müssen trotz zuletzt zweier Siege die Liga aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Surheide verlassen. Der Blumenthaler SV beendete die Serie ebenfalls siegreich und wurde Dritter. Für DJK Blumenthal gab es eine 0:16-Packung.
23.11.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Ein ganz bitterer Abstieg
Von Tobias Dohr

Bremen-Nord. Die traurige Geschichte des letzten Spieltages in der Fußball-Verbandsliga der C-Junioren schrieb der TSV Lesum-Burgdamm. Die Heidberg-Kicker müssen trotz zuletzt zweier Siege die Liga aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Surheide verlassen. Der Blumenthaler SV beendete die Serie ebenfalls siegreich und wurde Dritter. Für DJK Blumenthal gab es eine 0:16-Packung.

TSV Lesum-Burgdamm - FC Union 60 3:2 (2:0): Bitterer hätte das Saisonfinale für die Lesumer im Prinzip kaum laufen können. Bereits am vergangenen Donnerstag besiegten die Mannen von Trainer Viktor Waletzki im Nachholspiel Tura Bremen durch Treffer von Jesper Weishaupt (3) und Alessandra Zelder mit 4:0 (0:0). Danach folgte dann tatsächlich auch noch der dritte Saisonsieg gegen FC Union 60, durch den die Heidberg-Kicker in der Endabrechnung noch mit dem Tuspo Surheide gleichzogen. Eine um sechs Treffer schlechtere Tordifferenz verhinderte am Ende allerdings ein Happy End.

Gegen den FC Union 60 war es erneut der starke Jesper Weishaupt, der sich als Doppeltorschütze zum Spieler des Tages emporschwang. Den Torreigen hatte allerdings Daniel Nordhoff in der fünften Spielminute eröffnet. Jesper Weishaupt traf zum 2:0-Pausenstand, doch kurz nach Wiederanpfiff kam der Tabellensechste zum Anschlusstreffer. Mit dem 3:1 machte Jesper Weishaupt dann alles klar, der erneute Anschlusstreffer kam zu spät. Genauso wie die finale Miniserie der Lesumer.

TSV Lesum-Burgdamm: Bussmann; Bischoff, Siedenburg, Eller, Peterke, Tim Weishaupt, Tillwick, Nordhoff, Ridder, Jesper Weishaupt, Haumann (eingewechselt: Knauth, Braun, Zelder, Ökelek).

ATSV Sebaldsbrück - DJK Blumenthal 16:0 (7:0): Mit der höchsten Niederlage der Halbserie verabschiedete sich die Mannschaft von DJK-Trainer Aydin Pekyalcin aus der Verbandsliga. Am Ende reichte es nur zu zwei Unentschieden und dem vorletzten Rang.

Dennoch sprach Pekyalcin seinem Team nach der letzten Partie in Bremens höchster Spielklasse ein großes Lob aus: "Sie haben wirklich in jedem Spiel alles versucht und sich nicht hängen lassen. Ich denke, dass wir uns in der Stadtliga besser etablieren werden, trotz der hohen Niederlagen hat die Mannschaft zusammengehalten."

In Sebaldsbrück hielt das Abwehrbollwerk elf Minuten, bis zur Pause stand es bereits 7:0 für die Gastgeber. Tobias Brüning unterlief in der 41. Minute zudem einem Eigentor. Dafür brachte die Einwechselung von Salih-Can Serhanoglu spürbar Belebung ins DJK-Spiel - zu einem eigenen Tor reichte es im letzten Punktspiel aber nicht mehr.

DJK Blumenthal: Gnutzmann; Krüger, Guzmann, Brünnings, Brockmeyer, Franz, Stockhaus, Kilic, Kerem Caliskan, Koray Caliskan, Graser (eingewechselt: Durdu, Serhanoglu).

FC Oberneuland - Blumenthaler SV 2:4 (1:1): "Das Saisonziel ist erreicht, mit dem dritten Platz sind wir alle sehr zufrieden", sagte BSV-Trainer Marco Marco Pohl nach dem abschließenden Sieg. Nur zwei Niederlagen in elf Spielen, dazu den drittbesten Sturm der Verbandsliga - nur an den beiden Topteams Werder II und JFV Bremerhaven war kein Vorbeikommen.

In Oberneuland gingen die Nordbremer bereits nach drei Minuten durch Tristan Geier, der einen Querpass von Faton Maliqi verwertete, in Führung. Nach einer Unachtsamkeit im Mittelfeld sowie einem Stellungsfehler in der Innenverteidigung fiel wie aus heiterem Himmel der vorübergehende Ausgleich. Doch der BSV zeigte sich nach kurzer Schockphase unbeeindruckt und ging kurz nach Wiederanpfiff erneut durch Tristan Geier in Führung. Diesmal hämmerte er das Leder aus 20 Metern volley ins rechte Eck. Der ebenfalls bärenstarke Faton Maliqi machte kurz darauf mit einem Doppelschlag (41./44.) alles klar. "Die Hauptaufgabe in der kommenden Spielzeit besteht nun darin, die Abwehr zu stabilisieren. 19 Gegentore sind einfach zu viel", blickte BSV-Coach Marco Pohl bereits auf die Frühjahrsserie.

Blumenthaler SV: Werner; Werdermann, Tröger, Nagel, Dremel, Pohl, Geier, Stehmann, Maliqi, Möller, Lehbrink (eingewechselt: Obiegly, Schrupke, Ponty).

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