Fußball-Charity-Cup Ein neuer Spendenrekord

Die Krankheit „NOMA“ ist vielen Menschen unbekannt, doch das genau wollte der TuS Heidkrug mit der vierten Auflage seines Turniers ändern. Und die Spendensumme kann sich sehen lassen.
10.08.2017, 15:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Nico Nadig

Delmenhorst. Die Krankheit "NOMA" dürfte vielen Menschen kaum ein Begriff sein. Schließlich existiert sie fast nur in Entwicklungsländern. Doch dort hat die Krankheit, auch Wasserkrebs oder Wangenbrand genannt, verheerende Auswirkungen: Vor allem Kinder erkranken an ihr, 80 Prozent der Fälle enden tödlich. Dabei kann "NOMA" mit geringem Aufwand geheilt werden, meist fehlt jedoch das Geld für die Medikamente. Um genau das zu ändern und auf die Krankheit überhaupt erst aufmerksam zu machen, hat der TuS Heidkrug auch in diesem Jahr wieder den Fußball-Charity-Cup veranstaltet – es war die nunmehr vierte Auflage zugunsten der Hilfsorganisation „Gegen NOMA Parmed".

32 Mannschaften mit 354 Spielern gingen bei dem Turnier am Bürgerkampweg für F-, E- und D-Jugendliche an den Start. Die aber viel wichtigere Bilanz: Mehr als 3500 Euro kamen bei dem dreitägigen Turnier an Spenden zusammen. „Mit diesem vorläufigen, geschätzten Ergebnis wurde die Spendensumme der vergangenen Jahre noch einmal übertroffen“, frohlockte Micha Wild vom TuS Heidkrug. Der Botschafter der Hilfsorganisation, Peter Melchin, freute sich allerdings nicht nur über die finanzielle Hilfe. Nach eigener Aussage ist es für ihn wichtiger, dass die Krankheit NOMA wieder ein stückweit bekannter wurde. Er reiste extra aus dem Allgäu an und beantwortete den Kindern und Eltern während des Turniers allerhand Fragen.

Selbstverständlich stand der gute Zweck beim vierten Charity-Cup wieder im Vordergrund, doch Fußball wurde natürlich auch gespielt. Bei der F-Jugend feierte der Gastgeber einen Turniersieg, wenngleich einen knappen. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz setzte sich der TuS-Nachwuchs gegen die SG SW Oldenburg durch. Weniger glücklich verlief das Turnier der E-Jugend für den Gastgeber. Im Finale verlor er mit 0:2 gegen Tura Bremen. Auf dem dritten Platz reihte sich die U11 des VfL Stenum ein, sie gewann das Spiel um den Bronzerang gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven mit 1:0. Die Zweitvertretung des VfL landete auf dem sechsten Platz, dahinter schloss die vierte Mannschaft des TuS Heidkrug ab. Insgesamt stellte der Gastgeber bei der E-Jugend fünf Teams.

Bei den D-Junioren verpasste der TuS den Sprung auf das Podest dagegen. Im Spiel um Platz drei setzte es gegen den VfL Oldenburg eine 0:1-Schlappe. Den Pokal stemmte der VfL Stenum in die Höhe, er setzte sich im Finale gegen den SFL Bremerhaven knapp mit 1:0 durch. Laut Wild gingen an den drei Tagen 106 Partien über die Bühne, dabei wurden 304 Tore erzielt..

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