SV Achternmeer äußert sich zur Trennung von Thorben Geerken

„Ein positiver Umbruch“

Wardenburg-Achternmeer. Beim SV Achternmeer sind sie voller Tatendrang. "Aktuell ist ein klarer positiver Umbruch spürbar.
10.03.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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„Ein positiver Umbruch“
Von Christoph Bähr

Wardenburg-Achternmeer. Beim SV Achternmeer sind sie voller Tatendrang. „Aktuell ist ein klarer positiver Umbruch spürbar. Die Spieler haben großen Spaß am Training“, schreibt der Fußball-Kreisligist in einer Mitteilung. Mitte Februar übernahm Andre Haake das Traineramt bis zum Saisonende von Thorben Geerken. Seitdem sind laut Verein im Durchschnitt 16 Spieler beim Training. „Die Intensität ist auf hohem Niveau, und die Spieler sind sehr motiviert, in der Rückrunde die aktuelle Serie von acht ungeschlagenen Spielen auszubauen“, teilt der Tabellenzehnte mit.

Die Achternmeerer nehmen in dem Schreiben auch noch einmal Stellung zur Trennung von Geerken. Der Ex-Coach hatte gesagt, dass man beim SVA mit dem zufrieden sei, was man habe. Der Klub schreibt nun: „Der SVA ist tatsächlich sehr stolz, als ein Verein in einem 1300-Seelen-Dorf bereits im achten Jahr hintereinander in der Kreisliga zu spielen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass wir mit einem Mittelfeldplatz zufrieden sind. Vor allem der katastrophale Fehlstart mit sechs Niederlagen zum Auftakt hat die Mannschaft, die Fans und den Vorstand schwer beschäftigt.“

Geerken hatte zudem die teilweise schlechte Trainingsbeteiligung beklagt. Trotz mehrerer Langzeitausfälle (Mario Ranke, Dennis Müller, Daniel Johanning, Marco Feiler, Jan Hilmer) sei auch in der Hinrunde fast immer mit mindestens zehn Akteuren trainiert worden, schreibt nun der Verein. Nur weil das Team aus vielen Freunden besteht und der Fußball für sie ein reines Hobby ist, mangele es keinesfalls an der Motivation. „Im Gegenteil: Die Mannschaft und der Verein wollen stets das Optimum rausholen.“

Dementsprechend seien auch Zugänge in Achternmeer stets willkommen. Erst in der Winterpause holte der Klub Daniel Niemann und Florian Speidel. „Wir freuen uns über jeglichen externen Einfluss sehr und sind auch darauf angewiesen“, hebt der SVA hervor. In den vergangenen vier Jahren seien Spieler wie Robin Hofmann, Björn Scholz, Theodores Dedes, Mateusz Kucharski oder Benjamin Laux ohne vorherigen Bezug zum Verein nach Achternmeer gewechselt. „Sie wurden zu 100 Prozent in das Team integriert und spielen zum Teil immer noch hier.“

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