Nico Post gewinnt den Bundesentscheid im Jugend-Kart-Slalom und holt den Titel erstmals zum AMC Asendorf Ein Sieg für die Historie

Asendorf. Sie lagen sich jubelnd in den Armen und einige Freudentränen wurden auch verdrückt. Mit einer Delegation von über 70 Familienangehörigen und Fans war die Kartabteilung des AMC Asendorf nach Embsen/Lüneburg gereist, um die Finalläufe der ADAC-Jugend-Kart-Slalom-Meisterschaft mitzuverfolgen. Und zur Überraschung aller sprang dann am Ende sogar ein Deutscher Meistertitel heraus: Nico Post war in der Klasse K3 einfach nicht zu schlagen.
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Ein Sieg für die Historie
Von Malte Bürger

Asendorf. Sie lagen sich jubelnd in den Armen und einige Freudentränen wurden auch verdrückt. Mit einer Delegation von über 70 Familienangehörigen und Fans war die Kartabteilung des AMC Asendorf nach Embsen/Lüneburg gereist, um die Finalläufe der ADAC-Jugend-Kart-Slalom-Meisterschaft mitzuverfolgen. Und zur Überraschung aller sprang dann am Ende sogar ein Deutscher Meistertitel heraus: Nico Post war in der Klasse K3 einfach nicht zu schlagen.

Jeweils 51 Teilnehmer aus den 17 ADAC-Regionalverbänden Deutschlands hatten auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums in Embsen für mächtig Betrieb und heulende Motoren gesorgt. Zum allerersten Mal überhaupt war der AMC Asendorf gleich mit sechs Fahrern für den Regionalverband Weser-Ems vertreten, die allesamt achtbare Resultate ergatterten.

Allen voran der amtierende Norddeutsche Meister Nico Post, der in seiner Altersklasse K3 startete. Gemeinsam mit Betreuer Matthias Marks hatte er sich eine passende Strategie für den Wettkampf parat gelegt, nach dem ersten Wertungslauf stand prompt ein starker dritter Rang zu Buche. Doch der Weg führte für den Asendorfer Youngster noch weiter nach vorn, mit der Tagesbestzeit von 36,06 Sekunden und einem fehlerfreien zweiten Wertungslauf raste Nico Post auf Rang eins - und damit tatsächlich zum Titel. 'Die Stimmung war der Wahnsinn, die anschließende Meisterschaftsfeier der absolute Höhepunkt des Tages', schilderte Jürgen Lemke, ebenfalls Betreuer beim AMC Asendorf, seine Eindrücke.

Und auch in der Heimat wurde eifrig mitgefiebert, so boten die Asendorfer den Daheimgebliebenen auf der Vereinshomepage im Internet einen Live-Ticker mit den wichtigsten Neuigkeiten zum Nachlesen und Mitfreuen an. Dort bekamen die Anhänger auch den starken Auftritt der AMC-Fahrer in der K2 mit. Mit Nina Steffens, Tim Gruß und Christian Lemke kamen alle Piloten des Verbandes Weser-Ems aus Asendorf - auch das ein Zeichen der besonderen Stärke des AMC.

Nina Steffens musste bereits früh am Morgen auf die Strecke, bei teils frostigen Temperaturen hielt sie sich im ersten Umlauf noch etwas zurück und kassierte einen Pylonenfehler, nach einer Aufholjagd im zweiten Durchgang belegte sie aber noch Rang 28. Tim Gruß manövrierte sein Kart in beiden Läufen schnell und fehlerfrei durch den Parcours und freute sich riesig über Position elf. Christian Lemke setzte dann allerdings noch einen drauf. Schnörkellos unterstrich der Norddeutsche Meister seine Klasse und kam letztlich als Fünfter ins Ziel - wobei ihn gerade einmal sieben Zehntel vom Titel trennten. 'Das war ein Wimpernschlagfinale, aber Christian hat sich trotzdem riesig gefreut und war überhaupt nicht enttäuscht. Aber das war bei allen Fahrern so, allein die Teilnahme am Bundesentscheid war ja für alle schon ein riesiger Erfolg', kommentierte Jürgen Lemke das Abschneiden der Nachwuchsfahrer.

Abschließend gingen dann noch Vincent Marks und Fabian Oppermann in der K1 auf die Piste. Nach einem fehlerfreien ersten Durchgang flatterten beim ersten Auftritt auf großer Bühne dann ein wenig die Nerven, weshalb sie letztlich auf Platz 27 beziehungsweise 24 landeten - aber ebenfalls sofort mit ihren Vereinskollegen das gute Abschneiden feierten.

Während sich die meisten Akteure jetzt zurücklehnen können, muss Christian Lemke noch ein weiteres Mal das Kart aus der Vereinsgarage holen. Bereits an diesem Wochenende stehen im westfälischen Hagen die Titelkämpfe im Kartslalom der Deutschen Motor-Sport-Jugend (DMSJ) auf dem Programm. 'Dort wird er hoffentlich als Fahrer genauso erfolgreich für unseren Verein wie auch für den Niedersächsischen Fachverband für Motorsport starten.'

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