SVGO-Frauen bezwingen TuS Rotenburg mit 27:24

Ein Sieg für die Moral

Oslebshausen. Na bitte, SV Grambke-Oslebshausen: Eine Woche, nachdem dem Raketenstart des SVGO in der Handball-Landesklasse der Frauen in Woltmershausen zum Ende hin der Treibstoff ausgegangen war (26:29), reichte er gegen den TuS Rotenburg bis ins Ziel. Die Gelb-Blauen fuhren zuhause gegen den Fünften einen 27:24 (10:10)-Erfolg ein und bleiben mit 18:18 Punkten Tabellensiebter.
28.03.2019, 00:00
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Von Olaf Kowalzik
Ein Sieg für die Moral

Franziska Raschdorf war mit sechs allein im zweiten Durchgang geworfenen Toren ein wichtiger Garant des Bremer Sieges, zu dem auch acht von neun verwandelte Siebenmeter beitrugen.

OLAF KOWALZIK BREMEN +494216447123 und Olaf Kowalzik, Olaf Kowalzik

Oslebshausen. Na bitte, SV Grambke-Oslebshausen: Eine Woche, nachdem dem Raketenstart des SVGO in der Handball-Landesklasse der Frauen in Woltmershausen zum Ende hin der Treibstoff ausgegangen war (26:29), reichte er gegen den TuS Rotenburg bis ins Ziel. Die Gelb-Blauen fuhren zuhause gegen den Fünften einen 27:24 (10:10)-Erfolg ein und bleiben mit 18:18 Punkten Tabellensiebter. Wichtig ist beim Aufsteiger aber vor allem, dass die hinter ihm liegenden Teams drei Minuspunkte und mehr Zähler an Abstand aufweisen, sodass für ihn der Klassenerhalt zum Greifen nahe ist.

Zunächst ähnelte der Auftakt der Gelb-Blauen gegen Rotenburg doch dem in Pusdorf sehr. Auch dieses Mal zog der SVGO durch den Treffer von Anja Ruhe auf 9:3 davon (19.), erneut warf ihn eine Zeitstrafe wieder aus der Bahn, sodass es beim Seitenwechsel nur noch 10:10 stand. Als die Gastgeberinnen direkt nach dem Wiederanpfiff sogar mit 10:12 in Rückstand gerieten, drohte ihnen das Déjà-vu. Diesmal wendete der SV Grambke-Oslebshausen es jedoch ab, weil bei seiner Rückraumspielerin Melina Iordanidis auf einmal der Knoten platzte und sie bis zum Schluss noch fünf Tore warf. Auch Franziska Raschdorf war mit sechs allein im zweiten Durchgang geworfenen Toren ein wichtiger Garant des Bremer Sieges, zu dem auch acht verwandelte (von neun) Strafwürfen beitrugen. Letzteres war bei den Gastgeberinnen erstaunlich, da sie in den vorangegangenen 17 Spielen vom Punkt aus nicht über eine Trefferquote von 59 Prozent hinaus gekommen waren.

„Das war ein wichtiger Sieg für unsere Moral“, betonte der SVGO-Trainer Stephan Rix, dessen Team durch „Franzi“ Raschdorf schnell zum 12:12 ausglich (35.) und beim 17:16 von Melina Iordanidis wieder das Kommando übernahm. Danach setzten sich die Gelb-Blauen weiter auf 20:17 ab, sie büßten aber auch diese Führung aber wieder ein (20:20/51.). Als das Rückraumtandem Iordanidis/Raschdorf knapp dreieinhalb Minuten vor Ultimo per Doppelpack binnen 13 Sekunden zum 26:23 traf, stellte der Aufsteiger die Weichen maßgeblich in Richtung Sieg. Er verteidigte seine Führung wacker ins Ziel.

Am Sonnabend steht das Rix-Team in der Sperberstraße vor einer hohen Hürde, denn dann muss es um 16 Uhr gegen den Spitzenreiter ATSV Habenhausen II ran. Im Hinspiel hatten die Südbremerinnen den SVGO mit 30:22 abgefertigt, diesmal können die Gelb-Blauen jedoch ihre starke Heimbilanz von 13:5 Punkten in die Waagschale schmeißen.

SV Grambke-Oslebshausen: Drees; Kassan, Ruhe (4/1), Sarro Siemers (1), Hett, Bartsch (1), Iordanidis (7/3), Schumacher, Tesch (4/3), Czernek (1), Raschdorf (9/1).

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