Leichtathleten übertreffen sich selbst beim landesoffenen Kinder- und Jugendsportfest in Lemwerder Ein Tag der Bestleistungen

Lemwerder. „Eine Nummer kleiner steht uns auch gut“ – so lautete das Resümee von Organisator Michael Lühmann nach dem vierten landesoffenen Kinder- und Jugendsportfest der SG akquinet Lemwerder. Mit 120 Teilnehmern waren in diesem Jahr nur halb so viele Sportler dabei wie im Vorjahr, „aber 2015 waren wir logistisch definitiv am Limit“, sagte Lühmann.
10.07.2016, 00:00
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Ein Tag der Bestleistungen
Von Alice Echtermann

Lemwerder. „Eine Nummer kleiner steht uns auch gut“ – so lautete das Resümee von Organisator Michael Lühmann nach dem vierten landesoffenen Kinder- und Jugendsportfest der SG akquinet Lemwerder. Mit 120 Teilnehmern waren in diesem Jahr nur halb so viele Sportler dabei wie im Vorjahr, „aber 2015 waren wir logistisch definitiv am Limit“, sagte Lühmann. Der Stimmung tat ein kleineres Starterfeld keinen Abbruch. Im Vordergrund stand ohnehin der Sport – und hier zeigten sich die Athleten vom Ausrichter und vom SGaL-Kooperationspartner topfit und heimsten die meisten Siege ein.

Bente Hoffmann sorgte mit 1370 Punkten für einen neuen Kreisrekord im Dreikampf der W13. Ausschlaggebend war ihr fulminanter Ballwurf auf 39,50m. Leif Lange sprang bei seiner Rückkehr nach zwei Jahren auf die Hochsprunganlage über 1,41m. Dazu stieß er die Kugel mit 7,40m so weit wie noch nie und lieferte mit 1689 Punkten ein gutes Vierkampf-Resultat in der M15. Am Ende musste er sich dennoch SGaL-Neumitglied David Borisow beugen. 10,43m mit der Kugel, 1,41m im Hochsprung, 12,8sec über 100m und 4,62m im Weitsprung – das deutet auf optimale Mehrkämpferanlagen hin. Wieder einmal knapp an den Kreisrekorden vorbei schrammte Lilli Hampe in der W15. Dennoch überzeugte sie mit sehr kontinuierlichen Leistungen in allen Disziplinen. Bestleistungen hagelte es für Anna Flügger: Sie gewann in der W14 mit persönlichen Rekorden über 100m in 14,1sec, im Hochsprung mit 1,33m, im Kugelstoß mit 6,56m und im Weitsprung mit 4,45m. Am Ende standen 1262 Punkte im Drei- und 1662 Punkte im Vierkampf.

Franka Zidlicky setzte sich die Krone im Drei- (1153 Punkte) und im Vierkampf (1475 Punkte) der W12 auf. Auch sie erzielte persönliche Bestleistungen durch ihren optimalen 75m-Sprint in 11,1sec und ihren Ballwurf mit 27m. Das Nachsehen hatte Charlotte Hesse, die aber auch den Drei- und den Vierkampf jeweils mit persönlicher Bestleistung von 1091 Punkten und 1440 Punkten abschloss. In der Altersklasse W11 musste sich Tomke Seggermann lediglich hauchdünn mit zwei Punkten Rückstand der Siegerin Svea Schrader vom FTSV Jahn Brinkum beugen. Dafür überragte sie mit einem Schlagballwurf auf 35m und einem Weitsprung von 3,90m.

In der W10 knackten Rieke Lühmann (SGaL), Clara Ruppelt, Annika Sajnog, Michelle Schlegel und Mina Brandt (alle SG Marßel) ihre bisherigen Dreikampf-Bestmarken. Clara, Annika und Michelle stellten zudem persönliche Vierkampf-Bestmarken nach großartigen Hochsprüngen auf. Bei den kleineren Jungs der M10 überragte Sebastian Loeper von der SG Marßel. In glänzender Verfassung war auch Hauke Schoenfelder in der Altersklasse M11, der in alles Disziplinen persönliche Bestleistungen erreichte. Am Ende reichte es jedoch nicht für den Titel, den sich Linus Olivieri vom BTB Oldenburg holte.

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