Stuhr besiegt Spaden Ein torreicher Kraftakt

Die Landesliga-Handballer der HSG Stuhr kommen zunehmend in Fahrt: Mit 35:31 schlug die Engelmann-Sieben TV Gut Heil Spaden und setzt sich im Klassement auf Rang vier fest.
25.09.2017, 10:43
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Von Stephan Stegmann

Stuhr. Wenngleich Trainer Sven Engelmann keinen Bilderbuchsieg seiner Landesliga-Handballer der HSG Stuhr sah, nötigte ihm der hart umkämpfte 35:31 (17:14)-Erfolg gegen den TV Gut Heil Spaden Respektsbekundungen für die Leistung seiner Mannen ab. „Spiele gegen Spaden sind immer kampfbetont. Auch wenn es ein glücklicher Sieg war, hat das gesamte Team gut funktioniert und deshalb auch verdient gewonnen.“

Die Engelmann-Sieben kam gut aus den Startlöchern und agierte in der Anfangsphase sicher. „Wir haben viele Kombinationen gut durchgekriegt“, erklärte der HSG-Coach, dessen Team zu keiner Zeit der Partie einem Rückstand hinterherlaufen musste. Ein Manko: „Die Chancenauswertung. Das müssen wir uns zum Vorwurf machen“, monierte der Stuhrer Übungsleiter. Aufholbedarf sieht Engelmann zudem in der Defensivarbeit. „31 Gegentore hätten es einfach nicht sein müssen.“ Außerdem gelte es, noch immer vorhandene Abstimmungsprobleme im Spiel der Stuhrer abzustellen. „Und daran arbeiten wir.“ Positiv hob Engelmann die eigenen Offensivvariationen über die zweite Welle und die schnelle Mitte hervor. „Vor allem die zweite Welle hat phasenweise sehr gut funktioniert, und das war auch wichtig.“

Beste Werfer aufseiten der HSG waren Meik Schäfer (7) und Tim Seltmann (8). Doch auch Robert Gums sorgte über die rechte Seite für Aufsehen. „Gerade in entscheidenden Momenten hat er wichtige vier Tore erzielt“, freute sich Engelmann, der sich dennoch nicht dazu hinreißen ließ, ein Sonderlob zu verteilen. „Denn was unsere Abwehr stellenweise geleistet hat, oder die Spieler, die Assists und gute Pässe beisteuerten, wiegt genauso schwer und ist genauso wichtig.“ Für den HSG-Coach stand die gelungene Teamleistung im Vordergrund, gleichwohl Indiz für die ansteigende Form sseiner Sieben: „Wir spielen in einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann. Deshalb dürfen wir nicht nachlassen und müssen unsere Vorzüge ausspielen. Heute war diesbezüglich ein Schritt nach vorne.“

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