Fußball-Bremen-Liga

Ein versöhnlicher Abschluss

SAV konnte sich vor der Winterpause nicht ganz für die Hinrunden-Niederlage gegen den Habenhauser FV revanchieren. Allerdings holten die Schützlinge von Trainer Björn Krämer einen Teilerfolg (2:2).
11.12.2017, 09:41
Lesedauer: 2 Min
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Von Marc Gogol

Vegesack. Die SG Aumund-Vegesack konnte sich in der Fußball-Bremen-Liga in ihrem letzten Punktspiel vor der Winterpause nicht ganz für die Hinrunden-Niederlage gegen den Habenhauser FV revanchieren. Allerdings holten die Schützlinge von Trainer Björn Krämer am Habenhauser Deich einen Teilerfolg. Durch zwei späte Tore von Nick Enghardt bogen sie einen 0:2-Rückstand noch in ein 2:2 (0:1)-Unentschieden um.

„Wir wollten hier gewinnen und mit einem Sieg in die Winterpause gehen“, sagte Björn Krämer nach dem Abpfiff auf dem mittlerweile schneebedeckten Kunstrasenplatz, „jetzt bin ich damit zufrieden, dass wir ein 0:2 noch gedreht haben.“ Die Gäste ließen trotz ihrer recht offensiv orientierten Aufstellung in der ersten Halbzeit wenig zu, der Gegentreffer resultierte aus einem Ballverlust im Mittelfeld. Zur Überraschung Vieler kam dann die Rückgabe auf Habenhausens Daniel Götz so präzise, dass dieser mit seinem Schuss den Innenpfosten traf, von wo aus der Ball die Torlinie überquerte (41.).

Zuvor hatten die Nordbremer Akteure gut gegen den Ball gearbeitet und hätten ihrerseits in Führung gehen müssen. So scheiterte zunächst Andreas Radke aus spitzem Winkel an Habenhausens Torhüter Maximilian Lehmann. Dann blieb ein Querpass des steil geschickten Muhamed Hodzic in der Mitte in der HFV-Abwehr hängen. Christian Boehmer scheiterte nach einer Balleroberung und anschließendem Solo erst am Außenpfosten. Und Kasim Uslu bugsierte den Ball aus Mittelstürmerposition und rund 13 Metern Torentfernung direkt in die Arme von Maximilian Lehmann.

„Ende der ersten Halbzeit fehlte uns der Biss. Wir haben die Zweikämpfe nicht mehr so angenommen“, konstatierte Björn Krämer rückblickend auf den Aussetzer, der zum 1:0 der Gastgeber geführt hatte. Nach dem Wiederanpfiff habe sich die SAV-Mannschaft dann wieder in das Spiel reingefunden, beobachtete SAV-Coach Krämer, der zunächst jedoch noch eine Einschusschance von Pascal Nordmann registrieren musste. Der Ball strich allerdings am langen Torpfosten vorbei.

In der nächsten Szene reklamierten die Gäste aus Bremen-Nord nach einem Ablaufen gegen Muhamed Hodzic einen Foulelfmeter, den Schiedsrichter Sebastian Schiller (TuS Schwachhausen) jedoch nicht gab. Danach schlug Hodzic eine Freistoßflanke auf Andreas Radke, dessen Kopfball entschärfte Maximilian Lehmann allerdings mit einer Glanzparade zur Ecke.

Das 2:0 durch Markus Zimmermann schien dann nach rund einer Stunde Spielzeit die Entscheidung zu bedeuten, doch die SAV steckte nicht auf. Beim nächsten Schubser von Timur Schubart gegen Manuel Broekmann im Strafraum zeigte der Unparteiische auf den Punkt, und Nick Enghardt verwandelte den Strafstoß souverän (72.).

Zwölf Minuten später fiel dann sogar noch der Ausgleich. Sehenswert zirkelte Nick Enghardt einen direkten Freistoß unter die Latte, der Ball sprang hinter die Torlinie zum 2:2 ins Netz.

Und in der Nachspielzeit musste Andreas Radke eigentlich den Siegtreffer machen. Sein Kopfball nach Flanke von Nick Enghardt besaß jedoch nicht genügend Druck und landete so bei Maximilian Lehmann. Die Zuschauer hatten das Gefühl, die Partie hätte zehn Minuten länger dauern müssen, und dann wäre das 3:2 für die SAV noch gefallen. Aber auch so war Vegesacks Trainer Björn Krämer zufrieden.

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