JFV-C-Junioren verkaufen sich gut

Ein zu deutliches Resultat – 0:4

Bremen-Nord. Der JFV Bremen musste beim Titelanwärter der Bremer Fußball-Verbandsliga der C-Junioren, ATSV Sebaldsbrück, mit 0:4 (0:1) die Segel streichen. „Wir sind aber gut in das Spiel gestartet.
09.11.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. Der JFV Bremen musste beim Titelanwärter der Bremer Fußball-Verbandsliga der C-Junioren, ATSV Sebaldsbrück, mit 0:4 (0:1) die Segel streichen. „Wir sind aber gut in das Spiel gestartet. Direkt nach dem Anstoß gab es die erste Torchance. Leider wurde der Schuss abgeblockt und von einem Sebaldsbrücker zur Ecke geklärt“, informierte JFV-Coach Yimin Ehlers.

Der Gast sei in den ersten 15 Minuten leicht überlegen gewesen, habe den Ball gut laufen lassen und gezielt nach vorne gespielt, so Ehlers. Dann hätten sich aber einige Fehler im Aufbauspiel eingeschlichen. Die gut verteidigenden Sebaldsbrücker zwangen die Nordbremer auch zu Fehlern. JFV-Torhüter Jean-Pascal Meißner begünstigte das 1:0. „In der Folgezeit wirkten wir sehr verunsichert“, sagte Yimin Ehlers. Dennoch wäre der Ausgleich möglich gewesen. Marin Vukoja tankte sich auf dem rechten Flügel durch. Im Strafraum nutzten die Gäste aber eine Überzahl-Situation nicht.

Nach dem Wechsel trugen die Gäste als Reaktion auf das hohe Verteidigen der Sebaldsbrücker viele Bälle nach vorne und machten sie dort fest. Sebaldsbrück schaltete jedoch zweimal schnell und erzielte das 2:0 und 3:0. Doch dann ergab sich eine Großchance zum 1:3. Marin Vukoja sah auf der rechten Seite den völlig freien Luis-Paul Seidel. Dieser lief alleine auf ATSV-Torwart Salem Nouwame zu, wurde aber aufgrund einer fragwürdigen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Die nächste Möglichkeit besaß Vukoja selbst, der zentral von Linus Schäfer bedient wurde. Vukoja scheiterte allerdings aus spitzem Winkel an Salem Nouwame. Das 4:0 nach 58 Minuten resultierte aus einem Eckstoß.

„Wir haben aber gar nicht so schlecht gespielt. Das Ergebnis ist auch zu hoch ausgefallen. Wir haben uns zu große individuelle Fehler erlaubt und uns damit selbst besiegt. Das Spiel muss jetzt schnell abgehakt werden“, resümierte Yimin Ehlers.

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