Delmenhorst/Ganderkesee-Bookholzberg

Eine bittere und eine erwartete Pleite

Delmenhorst/Ganderkesee-Bookholzberg. Der SV Werder Bremen II ist und bleibt der ungeschlagene Anführer der Frauen-Handball-Landesliga Bremen. Das musste auch die HSG Delmenhorst anerkennen.
15.03.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst/Ganderkesee-Bookholzberg. Der SV Werder Bremen II ist und bleibt der ungeschlagene Anführer der Frauen-Handball-Landesliga Bremen. Das musste auch die HSG Delmenhorst anerkennen. Die Frauen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hatten in der Landesliga Weser-Ems ebenfalls eine Niederlage zu verdauen, jedoch eine sehr bittere.

HSG Delmenhorst - SV Werder Bremen II 23:26 (7:12): Mit einer tollen Moral und Kampfgeist bestritten die Delmenhorsterinnen das Duell mit dem Favoriten. Jedoch müssen die ersten 15 Minuten ausgeklammert werden. „In dieser Phase haben wir ohne Tempo gespielt, keinen Mut gehabt und keine Ideen entwickelt“, haderte Trainer Ingo Renken. 1:6 stand es nach 14 Minuten. Eine Auszeit der Delmenhorster weckte sie dann auf. Nach 20 Minuten traf Celina Hanenkamp zum 7:10, neues Selbstvertrauen machte sich breit. Allerdings blieb Werder weiterhin spielbestimmend. Die Renken-Sieben bemühte sich zwar auch in Halbzeit zwei und verkürzte durch drei Tore von Abulena Hoxha und einen Treffer von Silke Stecher auf 23:26, doch dann war Schluss.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - TuS Blau-Weiß Lohne 22:23 (10:12): Die Enttäuschung über diese Niederlage war HSG-Trainer Harald Logemann deutlich anzumerken. Gerade gegen den punktgleichen Tabellennachbarn sollten Punkte im Abstiegskampf gesammelt werden. „Das ist eine bittere Niederlage für uns. Doch wir sind zurzeit einfach zu verunsichert, um richtige Entscheidungen zu treffen. 25 Fehlversuche, eine Siebenmeterschwäche und die technischen Fehler waren ausschlaggebend. Dazu haben wir die Lohner Torfrau zur Weltmeisterin gemacht“, resümierte Logemann. Beim 1:0 und 2:1 durch Wiebke Möller lagen die Gastgeberinnen vorn, doch dann folgte bereits der 2:5-Rückstand. Erst beim 16:16 in Hälfte zwei stand es wieder mal unentschieden. Lohne ging zwar auch weiterhin in Führung, doch die Gastgeberinnen egalisierten immer wieder. Laura Völker traf dann für Lohne in der 60. Minute zum 23:22. In den restlichen 45 Sekunden gelang den Logemann-Schützlingen zwar noch der Ausgleich, doch die Unparteiischen pfiffen den Vorteil zurück und gaben lediglich einen Neunmeter, der nichts mehr einbrachte.

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