HSG Schwanewede/Neuenkirchen II bleibt verlustpunktfrei / Eine zweite Rückraumreihe gebildet Eine Kreisliga-Saison ohne jeden Makel

Schwanewede. Nur selten hat eine Mannschaft eine Handball-Saison so dominiert wie die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II die gerade abgelaufene Serie in der Kreisliga der Männer. Ohne Verlustpunkt sicherte sich die Mannschaft von Trainer Ole Bammert den Titel sowie den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisoberliga.
21.04.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von KARSTEN HOLLMANN

Schwanewede. Nur selten hat eine Mannschaft eine Handball-Saison so dominiert wie die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II die gerade abgelaufene Serie in der Kreisliga der Männer. Ohne Verlustpunkt sicherte sich die Mannschaft von Trainer Ole Bammert den Titel sowie den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisoberliga.

"Wie bereits im Jahr davor hatten wir vom Verein den klaren Auftrag bekommen aufzusteigen", erklärte Ole Bammert. Basis für das bessere Abschneiden als in der Vorsaison sei die bessere Personallage gewesen. "Der Kader war in der Breite besser aufgestellt. Wir haben durch unsere Neuzugänge enorm an Qualität gewonnen", berichtete der Übungsleiter. Besonders froh sei Bammert über die Tatsache gewesen, dass mit Dirk Voller ein junger und ehrgeiziger Torwart nach seinem einjährigen Fußball-Intermezzo zurückgewonnen wurde: "Dirk hat sich in der gesamten Spielzeit gut mit Jan Morisse ergänzt. Ich denke, weit über 250 gehaltene Bälle sprechen klar für sich."

Die vereinsinternen Zugänge Marcel Konjevic (A-Jugend) und Alexander Bröhldick (3. Mannschaft) sorgten auf den Halbpositionen für ein variableres Angriffsspiel. "Mit Mark Jachens aus der ersten Formation stand uns ein weiterer erfahrener Spieler für die Rückraummitte zur Verfügung", erklärte Bammert, der einen kompletten neuen Rückraum aufbaute, der als zweite gleichwertige Reihe im Einsatz war. "Nach einer guten Vorbereitung waren wir uns alle einig, auf einem guten Weg zur Meisterschaft zu sein", erinnert sich Bammert.

Als erste wirkliche Gradmesser räumte die HSG sowohl den ATSV HabenhausenIII am vierten als auch die SG Buntentor/Neustadt am sechsten Spieltag souverän aus dem Weg. Das Spitzenspiel gegen den damaligen Zweiten SV Hemelingen wurde wegen Blitzeises ins neue Jahr verlegt. So empfing der Klassenprimus den Gegner an einem Trainingsabend zur besten Zeit in der Sporthalle der Heideschule. 150 Zuschauer sorgten für eine tolle Atmosphäre. "So etwas hatte ich in drei Jahren Kreisliga zuvor nicht erlebt", schwärmte Ole Bammert. Die "Schwäne" entschieden das Topspiel mit einem Tor Vorsprung zu ihren Gunsten. "Zu diesem Zeitpunkt war uns klar, dass wir nicht nur aufsteigen sollen und wollen, sondern auch müssen. Wir konnten uns nur noch selbst ein Bein stellen", blickt Bammert zurück.

Beim Erfolg im Rückspiel gegen den Vizemeister SG Buntentor/Neustadt köpften Jan Morisse und Co. bereits drei Spieltage vor dem Saisonende den Meistersekt. Als nächstes Ziel wurde ein Saisonabschluss ohne Verlustpunkt ausgegeben. "Das hat nach meinem Kenntnisstand in den vergangenen zehn Jahren kein Kreisliga-Meister geschafft", sagte Bammert. Am vorletzten Spieltag besiegte der Klassenbeste den damaligen Zweiten SV Hemelingen im Rückspiel mit der besten Saisonleistung mit 14 Treffern Unterschied. "Wer dem Zweiten nicht den Hauch einer Chance lässt, ist wohl verdient Spitzenreiter und vorzeitiger Meister", urteilte Ole Bammert.

"Letztendlich war die Saison für alle ein voller Erfolg", resümierte Bammert, dessen besonderer Dank den treuen Zuschauer galt. "Sie haben uns super unterstützt. In den Auswärtsspielen hatten wir teilweise mehr Fans als die Heimmannschaft." Zudem dankte Bammert den scheidenden Spielern Pascal Hinrichs, Mario Silberborth, Marcel Gräbner und Jorge Oevermann für die gezeigten Leistungen und das tolle "Wir-Gefühl." Der Titelgewinn soll nun im Rahmen einer Abschlussfahrt nach Mallorca über Pfingsten noch mal gebührend gefeiert werden. "Danach geht es dann in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Kreisoberliga", kündigte Ole Bammert an.

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