Tennis Eine spannende Erfahrung

19 Kinder aus der Region Aller-Oste-Wümme waren jetzt beim größten Jüngstenturnier Deutschlands. Dabei ging es vordergründig aber nicht um den sportlichen Erfolg.
09.08.2017, 16:42
Lesedauer: 2 Min
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Eine spannende Erfahrung
Von Justus Seebade

Detmold. Mehr als 700 junge Tennis-Talente haben jetzt am größten Jüngstenturnier Deutschlands in Detmold teilgenommen – unter ihnen waren auch 19 Jungen und Mädchen aus der Region Aller-Oste-Wümme (AOW). Zwar haben sie bei der 41. Auflage des Wettbewerbs unterschiedliche Ergebnisse eingefahren, doch eines nahmen alle mit nach Hause. „Sie haben viel gelernt und sicherlich gute Erfahrungen gesammelt“, sagte Horst Meyer, AOW-Regionsjüngstenwart.

Während zwölf Spieler im Rahmen einer von der Region organisierten Turnierreise mit dem leitenden Regionstrainer Oliver Mutert und seinem Team unterwegs waren, wurden die anderen Kinder von ihren Eltern begleitet. Vor allem diejenigen, die mit dem Trainerteam nach Detmold fuhren, haben laut Meyer viel von der Reise mitnehmen können. „Sie konnten bestimmt eine Menge – gerade in Bezug auf Selbstständigkeit – lernen“, zeigte sich der Regionsjüngstenwart überzeugt.

Gespielt wurde bei dem Turnier in den Altersklassen U9 bis U12. Bei den Juniorinnen U10 erreichte Kim Bolfraß vom Ottersberger TC die Hauptrunde der letzten 32. Bis ins Achtelfinale stieß Emily Gabel, ebenfalls Ottersberger TC, vor. In der sogenannten Last-Hope-Runde musste sie jedoch die Segel streichen. Unter die besten 16 ihrer Altersklasse (Juniorinnen U11) kam auch Nike Tümmers vom TC Verden, dort war für sie jedoch Endstation. Früh vorbei war das Turnier für die Ottersbergerin Kim Gabel bei den Juniorinnen U12, sie unterlag bereits in der ersten Runde.

Einer der Jungs der Tennisregion erreichte dagegen das Achtelfinale – Leonhard Halabrin (TG Thedinghausen), der dort in der Nebenrunde verlor. U10-Junior Marc Froben (Ottersberger TC) spielte in der Nebenrunde und kam unter die besten 32. In der Last-Hope-Runde der Altersklasse U10 versuchte sich Vereinskamerad Niklas Maier, kam aber nicht über die erste Runde hinaus. Das gleiche Schicksal ereilte Julius Thyen, auch Ottersberger TC, bei den U11-Junioren. Niklas Gerken (TC Oyten) schaffte es bei den U12-Junioren derweil in die zweite Runde der Nebenrunde, zog dort allerdings den Kürzeren.

Dennoch waren alle Teilnehmer der Region Aller-Oste-Wümme auch am finalen Turniertag noch vor Ort. „Sie konnten bestimmt den einen oder anderen Profi von morgen anschauen“, vermutete Horst Meyer. Allein das habe den Kindern noch mal einen ordentlichen Motivationsschub gegeben. Mit einem Effekt, der sich bereits jetzt bemerkbar zu machen scheint. „Die Tourkinder, die dieses Mal dabei waren, wollen auch im nächsten Jahr teilnehmen“, berichtete Meyer.

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