Abdin überzeugt nach 2:2 gegen Rastede beim 4:0 gegen Wiefelstede Eine überragende Leistung

Delmenhorst. Mathias Demir war geradezu euphorisch. „Das war eine überragende Leistung.
29.03.2016, 00:00
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Eine überragende Leistung
Von Christoph Bähr

Mathias Demir war geradezu euphorisch. „Das war eine überragende Leistung. Unser bestes Spiel seit Langem“, jubelte der Co-Trainer des SV Tur Abdin am Montag. Kurz zuvor hatte seine Mannschaft den SV Eintracht Wiefelstede mit 4:0 (0:0) geschlagen. Am Sonnabend hatten die Delmenhorster schon gegen den FC Rastede gepunktet – 2:2 (1:0). Die vier Zähler am Osterwochenende ließen Abdin in der Tabelle der Fußball-Bezirksliga auf Rang acht klettern. Die Abstiegszone ist nun schon ein gutes Stück entfernt. „Wenn wir so spielen wie gegen Wiefelstede, mache ich mir um den Klassenerhalt ohnehin keine Sorgen“, unterstrich Demir.

SV Tur Abdin - FC Rastede 2:2 (1:0). Anfangs waren die siebtplatzierten Rasteder etwas besser, doch in Führung ging Tur Abdin durch Artjom Prieb (19.). Kurz nach dem Seitenwechsel glich dann Tobias Schwerdtfeger für die Gäste zum 1:1 aus (48.). „Wir haben aber insgesamt in der zweiten Hälfte wirklich gut gespielt“, fand Abdin-Coach Andree Höttges. Der Lohn für die ansehnliche Leistung war das 2:1 durch den eingewechselten Manuel Celik (54.), der den gegnerischen Torwart Thomas Henke umkurvte und dann ins Netz traf. Rastede kam aber durch Schwerdtfegers zweiten Treffer wieder zum Ausgleich – 2:2 (72.). „Vor dem Tor begehen wir einen individuellen Fehler, der uns leider um den Sieg gebracht hat“, haderte Höttges. Insgesamt könne er mit dem Punkt aber leben. „Rastede ist schließlich eine starke Mannschaft.“

SV Tur Abdin - SV Eintracht Wiefelstede 4:0 (0:0). Trainer Andree Höttges bereitete seine Spieler bis kurz vor dem Anpfiff auf die Partie vor, musste dann aber aus privaten Gründen weg. Er übergab die Verantwortung an seinen Assistenten Mathias Demir, der eine starke Leistung von Tur Abdin sah. Von Anfang an waren die Delmenhorster gegen den Tabellenneunten klar überlegen, nur ihre mangelhafte Chancenverwertung verhinderte eine frühe Führung. Also ging es torlos in die Pause. Für die Erlösung sorgte schließlich Allrounder Marcel Maus, der dieses Mal als Stürmer zum Einsatz kam: Nach einem Schussversuch von George Celik staubte er zum 1:0 ab (57.). 13 Minuten später stand Maus nach einem Freistoß wieder goldrichtig und köpfte das 2:0. „Marcel durfte mal auf seiner Wunschposition im Angriff ran und hat seine Aufgabe voll erfüllt“, lobte Demir.

Mit der klaren Führung im Rücken warteten die Gastgeber bis zur Nachspielzeit, ehe sie noch zweimal zuschlugen. Der eingewechselte Jan Twietmeyer schoss das 3:0 (90.+2), dann krönte Roman Seibel seine starke Leistung mit dem 4:0 (90-+4). „Roman hat als Rechtsaußen wie entfesselt gespielt. Ein großes Lob an ihn“, sagte Demir. Auch die Defensive seines Teams erwähnte der Co-Trainer positiv: „Wir haben gut verteidigt und nur eine Chance von Wiefelstede zugelassen.“ Für die Zukunft hofft Demir nun, dass der überzeugende Sieg eine Signalwirkung entfaltet: „Vielleicht ist bei uns jetzt der Knoten geplatzt, und wir treten immer so auf wie gegen Wiefelstede.“

CRB

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