Fußball

Eine unnötige Nullnummer

Die A-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr kamen in der Fußball-Verbandsliga gegen die SG Findorff nicht über ein 0:0 hinaus.
07.10.2019, 17:01
Lesedauer: 1 Min
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Von Jannis Klimburg

Weyhe. „Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt unterschrieben“, betonte Rainer Dismer, Trainer der A-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr. Doch nach der Partie ärgerte sich der Übungsleiter darüber. Denn seine Schützlinge hatten mehr vom Spiel, kreierten zahlreiche Chancen. Trotzdem stand schließlich ein 0:0 in der Fußball-Verbandsliga gegen die SG Findorff. „Von zwei schwachen Teams waren wir noch eindeutig die bessere Mannschaft“, befand Dismer.

Und zwar investierten die Hausherren von Beginn an mehr als die Gäste. Kämpferisch und läuferisch gab der JFV Weyhe-Stuhr den Ton an. Trotz vieler Ausfälle erarbeitete sich der Gastgeber einige Chancen. So zum Beispiel in der Anfangsphase, als Tim Lanfermann auf Moritz Sagehorn spielte. Dieser zog von der Sechzehnerkante ab, doch Findorffs Keeper parierte glänzend. Nur wenig später hatte Lanfermann die Führung auf dem Schlappen. Sein Schuss aus der Drehung strich allerdings knapp am linken Pfosten vorbei. Die Gäste dagegen kamen nicht gefährlich vor das Gehäuse, konnten keinen Abschluss verzeichnen. „Wir hatten das Spiel komplett im Griff. Auch wenn wir uns in der Offensive zu viele Ballverluste geleistet haben“, meinte Dismer zum ersten Durchgang.

Mit mehr Elan als noch zuvor kamen die Mannen von Übungsleiter Dismer dann aus der Kabine. Die SG Findorff hatte dem auch im zweiten Abschnitt nur wenig entgegenzusetzen. „Wir waren am Drücker“, meinte Dismer. Die beste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel besaß Linus Werner, der nach einem Sololauf das Gehäuse mit einem satten Schuss nur um wenige Zentimeter verfehlte. Auch Lanfermann hätte in Folge das 1:0 erzielen können. Allerdings scheiterte er aus kürzester Distanz am SG-Hintermann. Und plötzlich lag das Spielgerät nach einem gefühlvollen Lupfer im Netz. Doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. „Das war wohl richtig so“, so Dismer. Und so blieb es schließlich bei der Nullnummer. Chancen zum Sieg waren zumindest reichlich vorhanden. „Dennoch bin ich mit dem Auftritt der Jungs zufrieden“, bekräftigte der JFV-Coach.

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