Unser Spieler der Woche: Timo Hiller vom Bezirksligisten SC Twistringen Einer wie Arjen Robben

Twistringen. Der SC Twistringen ist die Überraschungsmannschaft der ersten beiden Pflichtspiele. Nach dem 4:1 im Pokal gegen Ligakonkurrent TV Stuhr gab es am Wochenende in der Bezirksliga ein 2:0 gegen den TuS Sudweyhe.
12.08.2014, 00:00
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Einer wie Arjen Robben
Von Marius Merle

Der SC Twistringen ist die Überraschungsmannschaft der ersten beiden Pflichtspiele. Nach dem 4:1 im Pokal gegen Ligakonkurrent TV Stuhr gab es am Wochenende in der Bezirksliga ein 2:0 gegen den TuS Sudweyhe. Großen Anteil an diesen beiden Erfolgen hatte Neuzugang Timo Hiller, der mit dem Toreschießen da weiter macht, wo er in der Vorsaison beim TSV Drentwede aufgehört hatte.

Drei Tore und zwei Vorlagen, und damit an fünf der sechs Twistringer Treffer direkt beteiligt – so liest sich der Arbeitsnachweis von Timo Hiller aus den ersten beiden Pflichtspielen für seinen neuen Verein SC Twistringen. Beeindruckende Auftritte, wie auch sein Trainer Stefan Müller befindet. „Ich bin absolut angetan von ihm“, sagt er angesichts der „sehr, sehr guten Form“ seines Schützlings.

Dabei war mit diesen Leistungen nicht unbedingt zu rechnen gewesen. „Ich wusste anfangs gar nicht, was auf mich zukommt“, gesteht Timo Hiller, der vergangene Spielzeit noch zwei Ligen tiefer beim TSV Drentwede kickte. Besonders in der Rückrunde machte er in der 1. Kreisklasse jedoch bereits nachhaltig auf sich aufmerksam. Nachdem er zunächst noch größtenteils in der zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, war er als Torjäger in der Restspielzeit aus dem Team des TSV nicht mehr wegzudenken. 20 Saisontreffer standen am Ende zu Buche, die das Interesse der Twistringer weckten.

Bruderpaar wieder vereint

Als die Anfrage aus der Delmestadt kam, entschied sich Timo Hiller, nachdem er bereits seit der E-Jugend für den TSV Drentwede am Ball war, für den Wechsel. „Ich wollte einfach mal die Bezirksliga ausprobieren“, sagt der 23-Jährige. Doch daneben sprachen auch noch zahlreiche weitere Aspekte für Twistringen – die Begleitumstände für einen Vereinswechsel konnten eigentlich kaum besser sein. Denn beim SC spielt auch sein kleiner Bruder Niklas, durch den er bereits immer wieder mit dem Klub in Kontakt kam – etwa bei Besuchen im Twistringer Stadion, um seinem Bruder zuzuschauen.

Zudem wechselte er nicht alleine von Drentwede nach Twistringen. Begleitet wurde er bei diesem Schritt von seinem besten Kumpel und WG-Mitbewohner Tobias Wellner. „Mit Tobi spiel’ ich schon von klein an auf dem Bolzplatz“, sagt Timo Hiller, für den diese Aspekte natürlich eine wesentliche Erleichterung gewesen seien, beim neuen Verein Fuß zu fassen.

Dass es für den 23-Jährigen nun auf Anhieb so gut läuft in der Bezirksliga, kommt wiederum nicht von ungefähr. Nur eine einzige Trainingseinheit verpasste Hiller in der Vorbereitung, um die Umstellung auf den Spielbetrieb zwei Ligen höher besser hinzubekommen. „Bei mir ist da derzeit schon sehr viel Ehrgeiz dabei, zu zeigen, was ich auch dort kann“, sagt er selbst. Obwohl das Gezeigte dabei bisher sehr beeindruckend war, will er sich mit weiteren persönlichen Zielsetzungen zurückhalten. „Ich lass’ das alles auf mich zukommen“, gibt sich Timo Hiller entspannt.

Mit wem er in der Offensive dabei zusammenspiele, sei ihm egal. „Eigentlich hat es bisher mit allen gut geklappt“, betont Hiller. Wobei es mit dem Bruder natürlich nochmal eine besondere Konstellation sei. „Mit Niklas spiele ich schon solange zusammen, da verstehen wir uns so gut wie blind“, erklärt er.

„Ich suche immer den direkten Zug zum Tor“, so beschreibt der 23-Jährige seinen eigenen Spielstil. Als Vorbild für diese Spielweise, wenn er sich denn eines aussuchen müsste, nennt er selbst Arjen Robben. Dass es zumindest gewisse Ähnlichkeiten gibt, weiß sein Trainer. „Mit dem Ball am Fuß ist Timo kaum zu stoppen“, so Müller.

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