Verden und Stinstedt trennen sich 2:2 Einfach enttäuschend

Verden. Ein wenig ratlos wirkte Sascha Lindhorst schon. Die vorherigen 90 Minuten waren aus seiner Sicht allerdings auch einfach nur enttäuschend verlaufen.
26.09.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Einfach enttäuschend
Von Malte Bürger

Verden. Ein wenig ratlos wirkte Sascha Lindhorst schon. Die vorherigen 90 Minuten waren aus seiner Sicht allerdings auch einfach nur enttäuschend verlaufen. Oder zumindest die zweite Hälfte davon. Bis zur Pause hatte sein FC Verden 04 im Kellerduell gegen den Tabellenletzten der Fußball-Landesliga Lüneburg, die SG Stinstedt, schließlich noch geführt. Letztlich trennten sich die beiden abstiegsbedrohten Teams dann aber doch mit einem 2:2 (2:0).

Bereits beim Gang in die Kabine schwante dem Coach Böses. „Alle Spieler waren in der Kabine so begeistert, weil wir mit 2:0 geführt haben“, sagte Lindhorst. „Dabei haben wir im ersten Durchgang ziemlich fahrlässig agiert. Eigentlich muss Stinstedt da schon mit 0:5 oder 0:6 zurückliegen.“ Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es allerdings lediglich zwei Treffer gegeben. Zunächst hatte Tyark-Hendryk Füst zugeschlagen (21.), kurz darauf war Maximilian Schulwitz zur Stelle (24.). „Unsere weiteren Möglichkeiten wurden dann viel zu überheblich vergeben. Und sowas gefällt mir natürlich gar nicht“, monierte der FCV-Trainer.

Noch kurz vor dem Seitenwechsel nahm er seine Akteure deshalb in die Pflicht und warnte vor allem vor einer möglichen Druckphase der Gäste. Die Verdener schienen nicht wirklich gut zugehört zu haben. „Es ist dann tatsächlich alles genauso gekommen, wie ich es vorhergesagt habe“, meinte Sascha Lindhorst. Es dauerte gerade einmal drei Minuten, da durfte Martin Rös verkürzen (48.). Das Abwehrverhalten der Heimelf wirkte nicht nur in dieser Szene alles andere als ligatauglich. Und so ging es munter weiter. Stinstedt witterte plötzlich eine nicht mehr für möglich gehaltene Chance, die Domstädter ließen dagegen die nötige Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit vermissen. Die Strafe ließ nicht allzu lang auf sich warten. Nach einer Stunde leisteten sich die Verdener einen Strafstoß, abermals schritt Martin Rös zur Tat und schaffte so den Ausgleich (60.). Im weiteren Verlauf bewahrte Keeper Stefan Wöhlke die Gastgeber sogar vor einem totalen K.o.. Allerdings trat auch die Elf von der Aller noch einmal offensiv in Erscheinung, ins Tor wollte der Ball aber nicht mehr. „Dieses Ergebnis ist für uns natürlich unheimlich bitter“, sagte Sascha Lindhorst. „Wir hätten mit einem Sieg einen großen und ganz wichtigen Schritt machen können. So sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Es ist einfach nur extrem enttäuschend, wie schnell sich die Mannschaft in solch einem Spiel verunsichern lässt.“

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