Pennigbüttel steht in Celle dicht vor dem 1:0 – verliert aber mit 0:2 „Einfach schade“

Pennigbüttel. Das Endresultat war dasselbe – wieder einmal. Der SV Komet Pennigbüttel hat verloren.
05.09.2016, 00:00
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„Einfach schade“
Von Tobias Dohr

Pennigbüttel. Das Endresultat war dasselbe – wieder einmal. Der SV Komet Pennigbüttel hat verloren. Auch beim MTV Eintracht Celle gab es für das Team von Trainer Malte Jaskosch eine Niederlage. Und dennoch fühlte sich dieses 0:2 (0:0) irgendwie anders an. Und Jaskosch konnte auch ganz genau benennen, warum: „Die Mannschaft ist endlich mal mutiger aufgetreten.“ Genau auf diese Reaktion hatte der Coach des Landesliga-Aufsteigers gewartet: „Es ist immer schwer, einer Niederlage etwas Positives abzugewinnen. Aber auf diese Leistung kann die Mannschaft aufbauen.“

Dass es am Ende auch in Celle nicht zu Punkten reichte, war schnell erklärt: „Die Jungs müssen einfach ihre Chancen nutzen“, so Jaskosch, der sein Team erneut umbauen musste. Für den verletzten Florian Lührsen rückte Kapitän Rafael Monsees an die Seite von Joschua Zurek ins defensive Mittelfeld. Andreas Lühr nahm die Linksverteidigerposition von Monsees ein – und machte dort gegen Celles Henry-Frederik Struwe ein ganz starkes Spiel. Da auch Wladislaw Pfeifer kurzfristig noch ausgefallen war, rückte Konstantinos Katsanos auf die rechte Seite.

Eberhards nimmt Heft in die Hand

Im Gegensatz zu den vorherigen Partien zeigten die Lila-Weißen in Celle auch erstmals spielerisch richtig gute Ansätze. Das lag in erster Linie an Marvin Eberhards, der im offensiven Zentrum das Heft in die Hand nahm und sein vielleicht bestes Spiel der bisherigen Saison machte. Eberhards hatte dann auch die erste gute Kometen-Chance auf dem Fuß, zog aus knapp 20 Metern aber knapp über das Tor (13.). Auch ein Freistoß des Spielmachers verfehlte das gegnerische Gehäuse. Eine weitere gute Gelegenheit der Gäste vergab dann Katsanos. Die Gastgeber waren zwar klar spielbestimmend, hatten sich laut Jaskosch aber keine richtige Großchance erspielen können.

Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, wenn die Pennigbütteler dann in der 50. Minute ihre größte Chance genutzt hätten. Nach einem klasse Zuspiel von Zurek zog Nico Kulanek über rechts Richtung Celler Tor. In der Mitte stand nicht nur Marvin Eberhards bereit, sondern auch Amed Fadika hatte sich freigelaufen. Doch Kulanek entschied sich für einen eigenen Abschluss – und schoss knapp am Tor vorbei. „Wenn Nico den reinmacht, ist er der Held. So fragt man sich dann natürlich, ob er nicht doch besser abgespielt hätte“, orakelte Jaskosch.

Effektive Gastgeber

Wie auch immer – die Hausherren zeigten den Kometen kurze Zeit später, was Effektivität bedeutet. Nach einem Angriff über rechts gelangte der Flankenball zu Felix Krüger, der das Leder nach perfekter Ballannahme flach und knallhart ins Toreck schoss. Torhüter Filip Rucki war chancenlos. „Das ist schon bitter. Das war die zweite richtig gute Chance von Celle“, berichtete Jaskosch, „und vorher wäre der Führungstreffer für uns auch nicht unverdient gewesen.“ Nach dem 1:0 der Gastgeber versuchte der Aufsteiger, noch ein wenig mutiger nach vorne zu spielen. Rene Thiel ersetzte den erschöpften Amed Fadika in vorderster Front. Tobias van Bree und Fabian Kauf sollten ebenfalls die Offensive verstärken.

Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Stattdessen wurden die Gäste zwei Minuten vor Schluss ausgekontert. Erneut war Felix Krüger zur Stelle und besorgte den 2:0-Endstand. „Die Jungs haben es heute verpasst, sich für einen couragierten Auftritt zu belohnen“, sagte Jaskosch, „das ist einfach schade.“

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