Hansa Schwanewedes Gegner VSK Osterholz-Scharmbeck II lässt im Kreisliga-Duell beim 0:0 zwei Strafstöße ungenutzt Einmal rettet Yannick Sachau, einmal der Querbalken

Kreis Osterholz. Der FC Hansa Schwanewede durfte im Duell zweier Mannschaften aus dem Mittelfeld der Fußball-Kreisliga Osterholz mit dem 0:0 gegen VSK Osterholz-Scharmbeck II zufrieden sein. Schließlich nutzten die Gäste gleich zwei Strafstöße nicht.
05.04.2017, 00:00
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Von Reiner Tienken und Karsten Hollmann

Kreis Osterholz. Der FC Hansa Schwanewede durfte im Duell zweier Mannschaften aus dem Mittelfeld der Fußball-Kreisliga Osterholz mit dem 0:0 gegen VSK Osterholz-Scharmbeck II zufrieden sein. Schließlich nutzten die Gäste gleich zwei Strafstöße nicht. Ebenfalls unentschieden (2:2) spielte TuSG Ritterhude II gegen Barisspor. Chancenlos war der SV Aschwarden beim 0:4 gegen Buschhausen.

FC Hansa Schwanewede – VSK Osterholz-Scharmbeck II 0:0: Elfmeterschießen ist offenbar nicht das Steckenpferd des VSK Osterholz-Scharmbeck II, denn das Reserve­team vergab gleich zweimal vom Elfmeterpunkt. Jan Tapking fand seinen Meister in Yannick Sachau im Hansa-Tor (74.). Alexander Birn bugsierte den Ball an die Latte (82.). „Wir hätten einen Sieg mehr als verdient gehabt“, befand VSK-Trainer Frank Müller. Die Gäste spielten 20 Minuten in Überzahl. Felix Hoppe (Schwanewede) handelte sich die Ampelkarte ein.

„Der VSK war spielerisch dominant. Mit dem Ergebnis muss ich zufrieden sein“, räumte Hansa-Trainer Andreas Dirks ein. Daniel Gaese (Kopfball) und Philip Heidkämper (Außennetz getroffen) gelangten zu den beiden einzigen nennenswerten Torchancen der Platzherren. Hansa-Schlussmann Yannick Sachau lieferte eine Partie ohne Fehl und Tadel.

SV Vorwärts Buschhausen – SV Aschwarden 4:0 (2:0): Ein A-Jugendlicher bereitete dem SV Aschwarden Probleme. Keno Liebschner schnürte als Angreifer einen Doppelpack. Lars Raabe und Robin Krüger trafen vor der Pause. „Wir waren die ersten 35 Minuten klar spielbestimmend“, stufte Vorwärts-Trainer Deniz Yilmaz den Erfolg als gerecht ein. Christoph Hotes verursachte gleich zwei Foulelfmeter. Dem Gastgeber fiel mit zwei Mann mehr auf dem Platz in der letzten halben Stunden nicht mehr sonderlich viel ein. Chris Hotes (55.) und ­Andre Wessel (57.) leisteten ihrem Team mit ihren Feldverweisen zuvor jeweils einen Bärendienst.

Der Gast strahlte ohne seinen verletzten Torjäger Marc Holler nur wenig Torgefahr aus. „Die Entscheidungen waren immer nur gegen uns ausgerichtet“, regte sich Uwe Behrens über den Unparteiischen auf. Der Gäste-Coach fühlte sich auch zu Unrecht von der Anlage verwiesen. Die Verbal­attacke soll, so Uwe Behrens, von einem ­anderen Zuschauer am Platz ausgegangen sein. „Buschhausen war uns in allen Belangen überlegen“, gab es für Uwe Behrens wenig zu deuteln am auch in der Höhe verdienten Heimsieg.

TuSG Ritterhude II – SV Barisspor Osterholz 2:2 (1:1): „Wir hatten mehr Chancen und auch die größeren Spielanteile“, ­ärgerte sich Ritterhudes Spielertrainer Chadi Abdul-­Wahed über das Unentschieden. Das Spiel der Gäste sei im Wesentlichen nur über ­Mohamed Taha und Ünal Coskun gelaufen, versicherte der Schlussmann. Mohamed Taha fädelte seinen Treffer zum 1:0 auch selbst mit einem schönen Pass mit dem Außenrist auf Ismail Tasyer ein. Später ­spielte Tasyer die Kugel zum ehemaligen Hamberger zurück, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte.

Ünal Coskun verpasste freistehend vor Chadi Abdul-Wahed die Riesenchance zum 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verlängerte Marcus Acolatse eine Hereingabe von Patrick Plasa zum 1:1 über die ­Linie. Der neue SV-Keeper Falak Sido ließ einen haltbaren Freistoß von Jannik Ewald zum 2:1 für die Hausherren passieren (65.). „Das war ein klarer Torwartfehler“, stellte Barisspors Trainer Halil Ölge unumwunden fest. Dieser stellte dann hinten auf Dreierkette um und beorderte Hussain Taha nach vorne. Nach einem Doppelpass mit Hussain Taha egalisierte dessen Bruder Mohamed Taha zum 2:2.

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