Nach der 2:5-Niederlage muss die Kübler-Elf tüchtig zittern Eintracht Aumund geht unter

Aumund. Der SV Eintracht Aumund kommt aus dem Tabellenkeller in der Fußball-Bezirksliga einfach nicht heraus. Am 22.
04.03.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Jannis Fischer

Der SV Eintracht Aumund kommt aus dem Tabellenkeller in der Fußball-Bezirksliga einfach nicht heraus. Am 22. Spieltag kam das Team beim SV Hemelingen mit 2:5 (1:1) unter die Räder. SVH-Akteur Abdulkadir Tekin erzielte hier ein Dreierpack. Lediglich einen Punkt verbuchte die Eintracht aus den letzten neun Begegnungen.

In Hemelingen sah es zunächst sehr gut aus. In der 26. Minute war Bastian Seelking nach einer Ecke von Daniel Trojahn zur Stelle und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Doch die Freude hielt sehr kurz. Im direkten Gegenangriff glich Hemelingen zum 1:1 durch Huseyin Tuncel aus (28.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff verzog Seelking einen Freistoß nur sehr knapp (44.).

Kübler musste dann seinen Torschützen Seelking mit verdrehtem Knie zur zweiten Halbzeit ersetzen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff kam es noch dicker. Abdulkadir Tekin schoss das 2:1 für die Gastgeber (47.). Doch Aumund gab nicht auf und erzielte durch Kevin Stepput das verdiente 2:2 (55.). „Da haben meine Jungs noch einmal Moral gezeigt und sich nicht unterkriegen lassen. Aber man merkte schon, dass die Beine schwerer wurden“, meinte Kübler. Letztlich sorgte Tekin mit seinen Treffern zwei und drei (69./75.) innerhalb von sechs Minuten für die Entscheidung. Ibrahim Tiras stellte in der 81. Minute schließlich den 5:2-Endstand her. „Nach dem 2:2 sind wir zu offensiv, aber ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Wir haben heute nicht die Möglichkeiten gehabt, dagegenzuhalten. Wir hatten leider nur zwei Auswechselspieler, was die Aufgabe nach der Verletzung von Bastian Seelking nicht einfacher gemacht hat“ (Kübler).

Insgesamt hätte die Niederlage noch sehr viel höher ausfallen können. Die Eintracht konnte sich vor allem bei Schlussmann Marius Engelhardt bedanken, der sein Team durch starke Paraden in der Partie hielt und in der 87. Minute einen Elfmeter der Gäste parierte. Verteidiger Jens Suchy foulte im eigenen Strafraum und flog mit seiner zweiten Gelben Karte vom Platz. „Was Marius Engelhardt aber gehalten hat, war sehr stark“, ergänzte Kübler.

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