Basketball-Play-offs

Neue Hoffnung für die Eisbären

Die Ergebnisse der Konkurrenz machen es möglich: Nach zuletzt zwei Siegen dürfen Bremerhavens Basketball wieder auf das Erreichen der Finalspiele um die Meisterschaft in der Pro A hoffen.
28.04.2021, 12:39
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Neue Hoffnung für die Eisbären
Von Frank Büter
Neue Hoffnung für die Eisbären

Wieder im Rennen: Die Eisbären um Headcoach Michael Mai haben noch Chancen auf die Meisterschaft in der Pro A.

Sven Peter/Hansepixx

So schnell kann es gehen: Weil die Ritter aus Kirchheim ihr Rückspiel in Heidelberg nach dreifacher Verlängerung gewonnen und dem Gastgeber die erste Niederlage zugefügt haben, dürfen sich seit Montagabend auch die Eisbären Bremerhaven wieder Hoffnungen auf das Erreichen der Meisterschaftsfinalspiele in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A machen. „Unfassbar, so schnell kann es gehen“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann.

Bremerhaven war als Dritter der Hauptrunde mit zwei Niederlagen eben gegen Heidelberg und Kirchheim in die Play-offs gestartet, die in diesem Jahr pandemie-bedingt in zwei Vierergruppen ausgetragen werden. Zuletzt aber gab es für das Team von Trainer Michael Mai zwei Erfolge gegen die Panthers aus Schwenningen. Zwei weitere Erfolge in den Rückspielen gegen Kirchheim (am Donnerstag in Bremerhaven) und in Heidelberg (Sonntag) vorausgesetzt, sind die Eisbären plötzlich sogar wieder ein Kandidat auf den Gruppensieg. „Jetzt ist wieder alles denkbar“, sagt Ruttmann.

Die beiden Erstplatzierten der Play-off-Gruppen bestreiten am 7. und 9. Mai die Endspiele um den Pro-A-Titel. Die Spielordnung sieht es dabei vor, dass bei Punktgleichheit zweier Teams in einer Gruppe noch ein Entscheidungsspiel zwischen diesen beiden Klubs ausgetragen wird, Termin dafür wäre Dienstag, 4. Mai. Gastgeber wäre dabei das nach der Hauptrunde besser platzierte Team.

Brisant ist das auch vor dem Hintergrund, dass nur die Erstplatzierten dieser Gruppenphase sportlich das Aufstiegsrecht für die Basketball-Bundesliga BBL erhalten. Anders als Bremerhaven haben die Kontrahenten aus Heidelberg und Kirchheim einen Lizenzantrag für die BBL gestellt. Die Eisbären könnten so also für die beiden Aufstiegsaspiranten noch zum Spielverderber werden.

In der Parallelstaffel gilt das übrigens für Bayer Leverkusen: Der deutsche Rekordmeister hat zwar keine Lizenz beantragt, führt aber die Gruppe mit vier Siegen aus vier Spielen an. „Da sieht man, dass in diesen Play-offs jeder jeden schlagen kann“, sagt Ruttmann.

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