Eishockey Wieder Geisterspiele in Bremerhaven

Nach mehreren Coronafällen und Quarantäne sind die Fischtown Pinguins wieder aufs Eis zurückgekehrt und bereiten sich auf den Heimspieldoppelpack gegen Schwenningen vor. Zuschauer sind nicht zugelassen.
25.01.2022, 14:19
Lesedauer: 1 Min
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Wieder Geisterspiele in Bremerhaven
Von Frank Büter

Nach mehreren Coronafällen, einer behördlich angeordneten Quarantäne für das gesamte Team sowie drei Spielabsagen sind die Eishockeyprofis der Fischtown Pinguins zu einem Großteil wieder aufs Eis zurückgekehrt. Nachdem sich die Akteure in den Tagen zuvor getrennt voneinander zu Hause fitgehalten hatten, standen Trainer Thomas Popiesch in der ersten Einheit am Montag immerhin wieder 13 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. „Wir sind froh, dass wir wieder auf dem Eis stehen dürfen", sagte Pinguins-Stürmer Niklas Andersen. Mitten in der Saison "Hausverbot" in der eigenen Eishalle zu erhalten, sei ihm enorm schwer gefallen, betonte Andersen. Jetzt also sind die Pinguins in den Trainingsalltag zurückgekehrt und bereiten sich auf den vor der Olympiapause noch anstehenden Doppelpack gegen Schwenningen mit Spielen an diesem Mittwoch und Donnerstag vor (Beginn jeweils 19.30 Uhr). "Wir sind heiß auf die beiden Partien gegen die Wild Wings", sagte Niklas Andersen.

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Diese Heimspiele gegen Schwenningen finden indes wieder ohne Zuschauer statt. Da in Bremerhaven nun die Corona-Warnstufe 4 gilt, sind bei solchen Veranstaltungen nur 250 Personen erlaubt – inklusive Spieler, Trainer- und Betreuerstab sowie Offizielle. Somit wären nur noch rund 100 Zuschauer für die Eisarena zugelassen – was aber in keinem Verhältnis zum organisatorischen Aufwand stünde. „Die mit der Öffnung der Halle verbundenen Kosten würden die Einnahmen durch den Kartenverkauf weit übertreffen“, erklärte Veranstaltungsleiter Björn von Seggern in einer Vereinsmitteilung. "Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, wir sind uns aber sicher, dass alle unsere Partner und Fans für diesen Schritt vollstes Verständnis zeigen werden."

Wie viele andere DEL-Klubs werden übrigens auch die Pinguins vorzeitig aus der Olympiapause zurückkehren: Am 16. und 22. Februar stehen die Nachholspiele gegen Iserlohn und Straubing an. Die beiden ausgefallenen Spiele gegen Mannheim sind derweil noch nicht neu terminiert worden.

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