Deutsche Eishockey-Liga

Cory Quirk verlässt die Pinguins mit sofortiger Wirkung

Wegen einer dringenden persönlichen Angelegenheit verabschiedete sich der US-amerikanische Stürmer unmittelbar nach dem 1:6 der Bremerhavener gegen München noch am Montag von seinen Mannschaftskameraden.
13.04.2021, 12:00
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Cory Quirk verlässt die Pinguins mit sofortiger Wirkung
Von Jörg Niemeyer
Cory Quirk verlässt die Pinguins mit sofortiger Wirkung

Ab sofort ein Ex-Pinguin: Unmittelbar nach dem 1:6 am Montag gegen München hat sich Stürmer Cory Quirk völlig überraschend von den Fischtown Pinguins verabschiedet.

Jasmin Wagner

Kurz vor der entscheidenden Saisonphase in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mit dem Beginn der Play-off-Spiele drücken die Fischtown Pinguins erhebliche Personalsorgen. Nach dem 1:6 gegen den EHC Red Bull München erklärte Mittelstürmer Cory Quirk völlig überraschend seinen sofortigen Rücktritt. Nach den Ausfällen von Jan Urbas und Filip Reisnecker wegen Verletzung und von Stanislav Dietz aus persönlichen Gründen fehlt den Bremerhavenern kurzfristig damit der vierte wichtige Spieler.

„Eine unaufschiebbare und dringende persönliche Angelegenheit“, so heißt es in einer Pressemitteilung der Bremerhavener, mache es erforderlich, dass der Amerikaner umgehend in seine Heimat USA zurückkehrt. „Es tut mir unendlich leid, dass ich meine sportliche Familie jetzt so kurz vor den Play-offs verlassen muss, aber die Umstände in meinem privaten Bereich lassen keine andere Entscheidung zu.“ Mit diesen Worten wird Cory Quirk von seinem nunmehr ehemaligen Verein zitiert. Noch am Montag verabschiedete sich der 34-Jährige nach 251 Begegnungen für die Pinguins von seinen Mannschaftskameraden.

Die Pinguins bedauern den plötzlichen Fortgang ihres Stürmers, zeigen aber auch Verständnis. „Cory gehörte in den letzten Jahren immer zu den Säulen, die das Gesamtgebilde getragen haben und mitverantwortlich für die jüngsten
Erfolge waren„, sagt Teammanager Alfred Prey, “sein Abgang, gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wiegt schwer, aber er muss von uns akzeptiert werden.“ Auch Geschäftsführer Hauke Hasselbring tut sich schwer mit dem Gedanken an Quirks Abschied. „Wir wünschen Cory von Herzen alles Gute, sind in Gedanken bei ihm und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste.“

Zu den Gründen der Entscheidung wollen die Pinguins keine weiteren Auskünfte erteilen. Nur so viel: "Es gibt Dinge im Leben, die schwerer wiegen als der temporäre sportliche Erfolg“, sagt Alfred Prey.

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