DEL Kölner Haie reichen Lizenzierungsunterlagen ein

Köln. Die finanziell angeschlagenen Kölner Haie haben fristgerecht zum 31. Mai (00.00 Uhr) ihre Lizenzierungsunterlagen für die kommende Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingereicht.
31.05.2010, 17:50
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Köln. Die finanziell angeschlagenen Kölner Haie haben fristgerecht zum 31. Mai (00.00 Uhr) ihre Lizenzierungsunterlagen für die kommende Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingereicht.

«Wir haben den ganzen Tag über noch wichtige Gespräche geführt, um die Gesamtsituation der Haie zu verbessern», sagte Geschäftsführer Thomas Eichin. In der vergangenen Spielzeit war bei dem Kölner Traditionsverein ein Fehlbetrag von rund einer Million Euro aufgelaufen.

«Die erste Zielsetzung war, dass wir es pünktlich schaffen, die Unterlagen einzureichen. Und das haben wir», ergänzte Haie-Sprecher Philipp Walter auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Zu den Inhalten der Unterlagen oder zu deren Umfang gab es keinen Kommentar und auch keine Bewertung. Bis zuletzt ging es auch um die Frage, ob die Haie-Gesellschafter bereit sind, die Finanzlücke schließen zu helfen.

Die Papiere werden nach Auskunft von DEL-Sprecher Alexander Morel von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer unter die Lupe genommen. Dieser Vorgang werde «mehrere Wochen» dauern. «Ende Juni oder Anfang Juli gibt es eine DEL-Gesellschafterversammlung. Danach werden wir sagen können, welche Clubs die Lizenz bekommen», sagte Morel.

Die Profimannschaft der Kölner Haie war nach einer enttäuschend verlaufenen Hauptrunde lediglich auf dem zehnten Tabellenplatz gelandet und danach bereits in den Vor-Playoffs um die Meisterschaft am ERC Ingolstadt gescheitert. Durch das Verpassen des Viertelfinales waren dem Kölner Verein dringend benötigte weitere Einnahmen entgangen.

Eichin hatte sich zuvor vorsichtig-optimistisch zum Erhalt einer neuen Lizenz geäußert. Es seien noch nicht alle Probleme gelöst, aber der Verein arbeite intensiv daran. Das bedeute, «dass es nicht so schlecht aussieht», hatte Eichin die Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern kommentiert. (dpa)

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