Eishockey

Schwere Schlägerei in Russland hat Folgen

Moskau. Nach der Massenschlägerei mit rund 30 Spielern hat die russische Eishockey-Liga KHL dem beteiligten Verein Witjas Tschechow im Wiederholungsfall mit dem Ausschluss gedroht.
11.01.2010, 18:20
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Schwere Schlägerei in Russland hat Folgen

Massenschlägerei

dpa

Moskau. Nach der Massenschlägerei mit rund 30 Spielern hat die russische Eishockey-Liga KHL dem beteiligten Verein Witjas Tschechow im Wiederholungsfall mit dem Ausschluss gedroht.

Zahlreiche Konkurrenten forderten, das Team, das abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt, auf jeden Fall zum Saisonende zu suspendieren. Das berichteten russische Medien. Normalerweise gibt es in der KHL keine Absteiger. Witjas ist in der Liga für seine äußerst aggressive Spielweise berüchtigt. «Es ist eine Mannschaft mit Idioten», sagte der schwedische KHL-Legionär Andreas Johansson.

Die Partie zwischen Tschechow und Awangard Omsk war bereits nach 3:39 Minuten und insgesamt 691 Minuten Zeitstrafen abgebrochen worden. Der Verband in Moskau belegte die Clubs mit hohen Geldbußen und wertete das Spiel für beide Teams als Niederlage.

Nach Einschätzung von Omsks tschechischem Star Jaromir Jagr hat die KHL noch einen weiten Weg vor sich, bis sie das Niveau der nordamerikanischen Profiliga NHL erreicht. «Die NHL wurde 1917 gegründet und die KHL erst 2007. Trotzdem hat Russland nicht 90 Jahre Zeit, um aufzuholen», sagte der 37-Jährige, der ebenfalls in die Schlägerei verwickelt war. (dpa)

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