Elvan Öksel trifft beim 3:1 der "Husaren" aus 40 Metern

Grohn. Kuriose Tore, ein verwandelter und ein verschossener Foulelfmeter, eine Ampelkarte und viele Emotionen - das vom SV Grohn mit 3:1 (3:0) gegen den TSV Grolland gewonnenen Verfolgerduell in der Fußball-Landesliga beinhaltete viele Elemente, die den Fußball ausmachen. Einzig die spielerische Brillanz fehlte, aber das verschmerzten gerade die siegreichen "Husaren" problemlos. Und legten damit in den "Wochen der Wahrheit" (Trainer Juan Schrader) mit den folgenden Partien gegen den TSV OT Bremen und KSV Vatan Spor den erhofften Start hin, der den Aufstiegswunsch kräftig unterstützt.
05.03.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Pillnick

Grohn. Kuriose Tore, ein verwandelter und ein verschossener Foulelfmeter, eine Ampelkarte und viele Emotionen - das vom SV Grohn mit 3:1 (3:0) gegen den TSV Grolland gewonnenen Verfolgerduell in der Fußball-Landesliga beinhaltete viele Elemente, die den Fußball ausmachen. Einzig die spielerische Brillanz fehlte, aber das verschmerzten gerade die siegreichen "Husaren" problemlos. Und legten damit in den "Wochen der Wahrheit" (Trainer Juan Schrader) mit den folgenden Partien gegen den TSV OT Bremen und KSV Vatan Spor den erhofften Start hin, der den Aufstiegswunsch kräftig unterstützt.

Den Startschuss zum Heimsieg gab Mannschaftskapitän Dimitrios Tsaknakis bereits in der dritten Minute ab. Der Ball rutschte ihm bei einer Direktabnahme aus 20 Metern über den Schuh und senkte sich über den verdutzten Schlussmann Marc-Eric Heinrich zum 1:0 ins Tor. Der Treffer öffnete den "Husaren" viele Räume gegen die feldüberlegenen Gäste, die sich gegen die gut geordnete Grohner Abwehr um den starken, in der Innenverteidigung neben Dirk Heumann spielenden Neuzugang Jannis Kurkiewicz schlichtweg nicht in Szene setzen konnten. Und das trotz eines Bashkim Toski, der die Torjägerliste unangefochten mit 25 Treffern anführt und nur mit dem zum 1:3-Endstand führenden Foulelfmeter (55.) in Erscheinung trat. In größere Bedrängnis kamen die Grohner nach dem Anschlusstreffer nicht mehr, letzte Zweifel am Sieg beseitigte Schlussmann Marco Hampel mit einer Glanztat gegen Arthur Schulz in der 88. Minute.

Alles andere als eine Glanztat vollbrachte Grollands Torwart Heinrich hingegen in der 32. Minute. Elvan Öksel drosch den Ball aus 40 Metern in seine Richtung und traf - ebenfalls mit einer Bogenlampe - zum 2:0. Zufall oder Absicht? "Dafür bin ich bekannt", klärte der Torschütze auf, der ja auch schon für den Lüssumer TV und den SV Türkspor kuriose Treffer erzielt hatte.

Das 2:0 war längst fällig, denn zuvor hatte Malte Zapf gegen Elvan Öksel für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie geklärt (7.) und Jannis Kurkiewicz einen an Tsaknakis verwirkten Elfmeter gegen den Pfosten gesetzt (22.). Das 3:0 mit dem Halbzeitpfiff entsprang dann einer schönen Kombination über Savas Kaleli, Sergej Bachmann und Elvan Öksel, die Neuzugang Ufuk Baloglu abschloss. "Wir hätten 5:0 oder 6:0 führen müssen", fand Stürmer Öksel an der "souveränen ersten Halbzeit" einen kritischen Ansatzpunkt, fand die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit dem Sieg im "Sechs-Punkte-Spiel" einfach nur "perfekt". Nicht gerade perfekt verlief die zweite Hälfte für die "Husaren", da ging die Linie im Spiel nach vorn und die Ordnung in der Abwehr manches Mal verloren - aber ohne schwerwiegende Folgen.

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