Simone Grziwa, Torsten Rohde und Ralph Sickfeld überzeugen bei der Landesmeisterschaft im Bohlekegeln

Empfehlung für die DM

Bremen. Der zweite Teil der Landesmeisterschaften im Bohlekegeln in den Mannschafts- und Doppelwettbewerben machte noch einmal die hohe Leistungsdichte der Bremer Keglerinnen und Kegler deutlich. Sowohl die Damen unter 50 Jahren, als auch die Damen A hatten bereits im Vorfeld ihre Fahrkarten zur deutschen Meisterschaft in Kiel in der Tasche.
27.05.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner
Empfehlung für die DM

Ralph Sickfeld gehört mit den Herren A bei der deutschen Meisterschaft in Kiel zum Favoritenkreis.

Christina Kuhaupt

Bremen. Der zweite Teil der Landesmeisterschaften im Bohlekegeln in den Mannschafts- und Doppelwettbewerben machte noch einmal die hohe Leistungsdichte der Bremer Keglerinnen und Kegler deutlich. Sowohl die Damen unter 50 Jahren, als auch die Damen A hatten bereits im Vorfeld ihre Fahrkarten zur deutschen Meisterschaft in Kiel in der Tasche. Für die Damen A, die bereits mehrfach deutsche Meister geworden sind, gab es keine Konkurrenz, sodass sie nicht antreten mussten. Die Damen kegelten jedoch noch um den Landesmeistertitel. Trotz der Höchstholz-Leistung von Simone Grziwa (909) fehlten im Mannschaftsergebnis letztlich neun Holz zum Titel. Da es aber zwei Zuteilungen zur DM gibt, nehmen beide Mannschaften teil.

Bei den Männern konnten sich nur die über 50-Jährigen gegen die Konkurrenz aus der Schwesterstadt durchsetzen. Hier überzeugten besonders Ralph Sickfeld und Torsten Rohde, die beide 894 Holz spielten. Auch Jens Helber kam mit sauberen 886 Holz von der Bahn. Nachdem Holger Mangels verletzt ausschied, wurde er durch Holger Haase ausgewechselt (872). Landesmeister wurden sie mit 32 Holz Vorsprung.

Sowohl bei den Herren als auch bei den ­Herren B wird der KV Bremerhaven das Land Bremen bei den deutschen Meisterschaften vertreten.

Anders sieht es bei den Doppelwettbewerben aus. Dort dominierten klar die bremischen Paarungen. Die einzige Zuteilung zur DM im Herrendoppel holten sich mit einer souveränen Leistung Dennis Krol und Nils Stehmeier. Mit 904 Holz im Endlauf ließen sie die Vizemeister, die Bremer Torsten Rohde und Ralph Sickfeld, mit 22 Holz Abstand hinter sich.

Bei den erfolgsverwöhnten Damen überzeugte einmal mehr Simone Grziwa mit ihrer in Topform spielenden Doppelpartnerin Anja Reinicke mit 892 Holz. Auf dem dritten Treppchenplatz und auch mit Startrecht bei den deutschen Meisterschaften standen Ute Wachtendorf und Silke Steitz (880).

Richtig spannend ging es im Endlauf der Mixed-Wettbewerbe zu. Mit 901 Holz und nur zwei Holz Vorsprung vor den Vizemeistern aus Bremerhaven siegte die Paarung Silke Steitz/Dennis Krol. Um den dritten Platz und vor allem um die dritte Fahrkarte zur deutschen Meisterschaft musste zweimal ein Stechen erfolgen. Nach Ende des Wettkampfs gab es Gleichholz zwischen den Paarungen Silvia Albert/Holger Haase und Simone Grziwa/Ralph Sickfeld (je 893). Nach dem ersten Stechen hatten beide sechs Plusholz gespielt, und erst nach einem weiteren Auskegeln konnten sich Silvia Albert und Holger Haase über den dritten Platz und das Startrecht bei der DM freuen.

Beste Chancen haben bei den deutschen Meisterschaften, die vom 30. Mai bis 2. Juni in Kiel ausgetragen werden, die Damen A. Ute Wachtendorf, Ute Fromm, Anja Reinicke, Birgit Eichinger und Bärbel Stehmeier feierten bereits mehrfach den nationalen Titel, verpassten im vergangenen Jahr allerdings das Treppchen und wurden Vierte.

Aber auch die Herren A gehören zum engen Favoritenkreis. Der amtierende deutsche Meister will mit Torsten Rohde, Holger Haase, Ralph Sickfeld, Holger Mangels und Heinz-Dieter Menkens seinen Titel ver­teidigen.

Im Einzel gehören die sechsmalige deutsche Meisterin und Titelverteidigerin Ute Wachtendorf sowie Anja Reinicke zu den Mitfavoriten. Dies gilt ebenso für Bärbel Stehmeier (Damen C) und Birgit Eichinger (Damen B), die jeweils erstmals in dieser Altersklasse antreten. Man darf gespannt sein, wie sie der Umstand beflügelt, dass sie diesmal als jeweils Jüngste in ihrer Konkurrenz an den Start gehen werden.

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